Klinikum Wahrendorff eröffnet Psychiatrisch-Psychosomatische Klinik Celle

15. August 2015 @

Mit über 400 angemeldeten Gästen fand die feierliche Einweihung der neuen Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik in Celle am Freitag statt. Die Grußworte von der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt, Landrat für den Landkreis Celle Klaus Wiswe und dem Celler Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende betonten die Bedeutung der neuen Klinik für die regionale Gesundheitslandschaft.

Einen Monat früher als geplant konnte die feierliche Eröffnung starten mit Dirk-Ulrich Mende, Oberbürgermeister der Stadt Celle, Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikum Wahrendorff, Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Kirsten Lühmann, MdB, SPD-Bundestagsabgeordnete für Celle und Uelzen und Klaus Wiswe, Landrat des Landkreises Celle (v.li.) – Foto: Klinikum Wahrendorff.

Einen Monat früher als geplant konnte die feierliche Eröffnung starten mit Dirk-Ulrich Mende, Oberbürgermeister der Stadt Celle, Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikum Wahrendorff, Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Kirsten Lühmann, MdB, SPD-Bundestagsabgeordnete für Celle und Uelzen und Klaus Wiswe, Landrat des Landkreises Celle (v.li.) – Foto: Klinikum Wahrendorff.

In einer Tagesklinik mit 30 Plätzen und zwei Stationen mit je 24 Betten kümmern sich 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Genesung und das Wohlergehen der Patienten mit psychiatrischer sowie psychosomatischer Diagnose. Das Land, vertreten durch Ministerin Rundt, hat in den Neubau Fördermittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro investiert. „Das Geld ist sehr gut angelegt“, so Rundt. „Die Patientinnen und Patienten dürfen sich auf eine vorbildliche Versorgung freuen.“

Im Treppenhaus begleiteten jazzige Klänge des Christian von der Osten Trios die Besucher in das noch nicht ausgebaute Obergeschoß der neuen Klinik, wo Dr. Matthias Willkening, Geschäftsführung Klinikum Wahrendorff, die Gäste herzlich begrüßte und auf die Innovationsbereitschaft des Klinikum Wahrendorff, zu dem die Klinik Celle gehört, hinwies.

Auch die Unterbringung der Tagesklinik unter demselben Dach wie die vollstationären Versorgungbereiche begrüßte Landrat Wiswe, der auch als Vorsitzender des Aufsichtsrats des AKH Celle sprach, sehr.

Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikum Wahrendorff, betonte: „Nach einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts leiden ein Drittel der Bevölkerung innerhalb eines Jahres unter psychischen Störungen, vorrangig Angststörungen, Alkoholprobleme, Depressionen. Experten rechnen damit, dass psychische Erkrankungen bis zum Jahr 2030 zusammen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden zu den häufigsten Erkrankungen in industrialisierten Ländern werden könnten. Daher sind wir grundsätzlich darauf eingerichtet, unsere Kapazitäten noch zu erweitern.“

Nach dem musikalischen Abschluss des Festaktes durch Solisten des Johann-Strauß-Orchesters erhielten die Gäste einen drei Meter langen Zollstock mit dem Bild der neuen Klinik. „Dieser Zollstock steht für „messbar mehr!“, wie Dr. Brase erklärte. „Wir stehen für messbar mehr Leistung, messbar verbesserte Konzepte, erfolgreichere Behandlung, nachhaltigere Patientenstabilisierung und messbar bessere Ausbildung.“

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