Klares Bekenntnis: SPD und CDU wollen Klinikstandorte in Lehrte und Burgwedel erhalten

20. Dezember 2018 @

Die Krankenhausdebatte ist weiterhin ein großes Thema in der Region Hannover. Auch in der gestrigen Regionsversammlung wurde über die Entwicklung des Klinikums in Lehrte und Burgwedel diskutiert. Für die Große Koalition in der Region steht fest, dass der Standort Lehrte erhalten bleibt und modernisiert wird – und ein Neubau des Krankenhausgebäudes in Burgwedel unausweichlich ist.

Es oll das Klinikum in Lehrte bleiben – Foto: GAH

„Ich erwarte von der Großen Koalition auf Landesebene, dass sie die GroKo der Region unterstützt und den Beschluss der Regionsversammlung zur Aufwertung  durch eine Schwerpunktbildung des Krankenhauses Lehrte mitträgt. Dazu ist es unausweichlich, dass die derzeitige Blockadehaltung des Sozialministeriums aufgegeben wird und der KRH GmbH Freiraum für die Entwicklung und Profilierung von Lehrte gegeben wird“, so Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Region Hannover und Lehrter Abgeordneter.

Die Fraktionen der SPD und CDU begrüßen den Beschluss des Krankenhausplanungsausschusses, der einen Neubau in Burgwedel ermöglicht. „Wir wünschen uns, dass der Beschluss zum Neubau zügig mit konkreten Zahlen hinterlegt wird, damit wir die weiteren Schritte in Burgwedel planen können, um den Neubau schnellstmöglich realisieren zu können. Aufgrund des baulichen Zustandes würden wir lieber heute als morgen mit dem Neubau beginnen. Für die baulichen Voraussetzungen eines Geriatrischen Zentrums Lehrte würde die Region Hannover ihren Beitrag leisten“, so Silke Gardlo, Fraktionsvorsitzende der SPD-Regionsfraktion.

Gemeinsam stellen Gardlo und Schlossarek fest: „Der Neubau der Geriatrie sollte zeitnah geplant und realisiert werden, damit deutlich wird, dass der Klinikstandort Lehrte eine Zukunft hat.“ 

Allerdings, das zeigt die Erklärung auch, hat die Regionsversammlung  dabei bislang keinen wesentlichen Einfluss auf die Landes- und Krankenkassenentscheidung– bis auf diese Appelle. Das Land wiederum hat sich bislang zu dem Thema nicht geäußert.

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