Jens Bürkle wird Trainer bei den Recken

9. Juni 2015 @

Nach der Saison ist vor der Saison. Obwohl die kommende Spielzeit offiziell erst am ersten Juli losgeht, stellte die TSV Hannover-Burgdorf ihren zukünftigen Trainer Jens Bürkle bereits gestern den Medienvertretern der niedersächsischen Landeshauptstadt vor. „Jens bringt ein sehr spannendes Paket mit und ich freue mich, dass ich seine weitere Entwicklung als Trainer nicht mit dem Fernglas verfolgen muss, sondern direkt erleben darf“, erklärte Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Bürkle, der sich zurzeit noch auf Wohnungssuche in Hannover befindet, freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit seinem zukünftigen Team. „Jeder möchte gerne in der stärksten Liga der Welt arbeiten. Ich kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“ Der Start in die Vorbereitung mit der Mannschaft beginnt dann am 13. Juli.

Trainer Jens Bürkle (li.) und Geschäftsführer Benjamin Chatton sind gespannt auf die neue Saison - Foto: TSV Hannover-Burgdorf

Trainer Jens Bürkle (li.) und Geschäftsführer Benjamin Chatton sind gespannt auf die neue Saison – Foto: TSV Hannover-Burgdorf

„Für mich waren zwei Punkte ausschlaggebend. Zum einen wollte ich die Mannschaft in Rimpar in einem Zustand übergeben, in der ich sie mit ruhigem Gewissen verlassen kann. Zum anderen wollte ich zu einem Verein wechseln, der strukturell sehr gut aufgestellt ist, gut geführt wird und über ein gewisses Potential verfügt. Diese Punkte sehe ich bei den Recken als gegeben an“, erläutert Bürkle seine Entscheidung für Hannover. Was ihn bei seinem künftigen Arbeitgeber erwartet, weiß der 34-jährige bereits ziemlich genau, denn der gebürtige Schwabe hat bereits 28 Spiele der Recken auf Video geschnitten.

Bei den Planungen der kommenden Saison sind Bürkle und Die Recken ebenfalls schon weit fortgeschritten. Der gelernte Kreisläufer hat bereits mit großen Teilen seiner neuen Mannschaft gesprochen und auch die Trainingspläne für die spielfreie Zeit wurden gemeinsam mit den Recken-Verantwortlichen abgestimmt. „Wir stehen in diesem Jahr vor der Herausforderung, dass wir nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit bis zum ersten Pflichtspiel im DHB-Pokal haben. Daher müssen die Spieler zum Trainingsauftakt bereits über sehr gute Grundlagen verfügen“, weiß der Leistungsdiagnostiker. In den nächsten Wochen und Monaten will „der Neue“ dann sein künftiges Arbeitsumfeld sukzessive Kennenlernen.

Bei der Suche nach einem Co-Trainer sind Die Recken nach Aussage von Geschäftsführer Chatton „in finalen Gesprächen. Wir hoffen, dass wir möglichst zeitnah eine Lösung präsentieren können. Wichtig ist dabei, dass diese Person sehr gut mit Jens zusammenarbeitet und eine gewisse Harmonie besteht, in der aber auch kontrovers diskutiert werden kann.“ Spätestens bis zum Start in die Vorbereitung am 13. Juli wollen die Niedersachsen auch in dieser Personalie Klarheit geschaffen haben.

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