Interkulturelle Arbeit und kultursensible Behandlung

26. Mai 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Das Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Tagesklinik Linden in Hannover am Schwarzer Bär 8 laden zum Besuch: Am Mittwoch, 15. Juni, findet von 14 bis 17 Uhr der Tag der offenen Tür statt.

Tag der offenen Tür in der Tagesklinik - Logo: Klinikum Wahrendorff

Tag der offenen Tür in der Tagesklinik – Logo: Klinikum Wahrendorff

In offener Atmosphäre bietet sich die Möglichkeit, das kultursensible Behandlungsangebot des Zentrums und der Tagesklinik kennen zu lernen. „Kultursensibel“ heißt, mit Hintergrundwissen, Respekt und Achtung anderen Kulturen zu begegnen und therapeutische Gespräche möglichst in der jeweiligen Muttersprache zu führen. „Wir leisten mit unseren Angeboten einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung des Gesundheitssystems“, sagt PD Dr. Iris Tatjana Graef-Callies, Leitende Ärztin des Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Wahrendorff. Sie wird um 15.30 Uhr die Ansätze und Angebote, die sich durch multinationale Sprach- und Kulturkompetenz auszeichnen, vorstellen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit im Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und der Tagesklinik ist derzeit die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen, vor allem mit traumatisierten Frauen. Alle Spenden des Tages kommen dieser Arbeit zu Gute. „Wir möchten davon Bedarfe der Flüchtlinge decken, die im Zusammenhang mit den therapeutischen Angeboten stehen. Das sind oft so einfache Dinge, wie Busfahrkarten zu Aktivitäten, die ansonsten nicht abgedeckt sind. Hier helfen schon kleine Beträge“, so Hasret Türk, Ergotherapeutin in der Tagesklinik Linden.

Neben halbstündlichen Führungen wird es ein von vielen Beteiligten selbst zubereitetes internationales Buffet geben. Hier ist guter Raum für Austausch und Gespräche.

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