Bürger sollen mitgestalten: Auftaktveranstaltung der ILE-Börderegion in Sehnde

13. Oktober 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Die erneute Anerkennung der Börderegion mit den Gemeinden Harsum, Algermissen und Hohenhameln sowie der Stadt Sehnde als ILE-Region für den neuen Förderzeitraum 2014 bis 2020 auf der Grundlage des „Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts“ (ILEK) ist mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Forum der KGS am Dienstagabend gestartet. Rund 40 Personen aus den vier betroffenen Orten waren gekommen, um über die inhaltliche zukünftige Zusammenarbeit mit zu entscheiden.

Nach der Enführung wurde noch intensiv diskutiert - Foto: JPH

Nach der Enführung wurde noch intensiv diskutiert – Foto: JPH

Neben diesen Hauptpersonen war auch die Landesbeauftragte des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Karin Beckmann dabei, um über die neue EU-Förderkulisse 2014-2020 referieren. Die Regionalmanagerin Regine Albert von der betreuenden Firma sweco, stellte danach die wichtigsten Handlungsfelder der neuen Ansätze für die ILE-Börderegion vor. Unter dem Leitmotto „Börderegion – Gemeinsam stark in die Zukunft“ sind die fünf ausgewählten Handlungsfelder „Familienregion“, „Bürgerregion Börde“, „Kultur, Freizeit & Naherholung“, „Innenentwicklung“ und „Klima- und Umweltschutz“ der vier Kommunen zusammengefasst.

Das Fördergebiet der vier Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde - Foto: JPH

Das Fördergebiet der vier ILEK-Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde – Foto: JPH

Nach diesen einführenden Vorstellungen, zu denen die Bürgermeister der vier Kommunen anwesend waren, wurden alle interessierten Besucher dazu eingeladen, sich an fünf Themeninseln über aktuelle Handlungsansätze zu informieren, mit den Schwerpunkten und Zielen vertraut zu machen und über potenzielle (Projekt-)Ideen auszutauschen.

Abgerundet wurde der Abend durch die Ziehung und Ehrung der vier Gewinner des eingangs veranstalteten ILE-Quiz durch die Landesbeauftragte Beckmann. Zu gewinnen gab es regionale Produkte der Mitgliedsgemeinden Algermissen, Harsum und Hohenhameln sowie der Stadt Sehnde.

Die Organsiation zur Projektentwicklung und -steuerung - Foto: JPS

Die Organsiation zur Projektentwicklung und -steuerung – Foto: JPS

An den Themeninseln konnten sich die Besucher nicht nur für die weiter Mitarbeit in den entsprechenden Arbeitsgruppen melden, sondern auch Ideen und Wünsche in die Arbeit einfließen lassen. Dabei kamen bereits zahlreiche Ideen zusammen. So  sollten Gespräche und Ideen entwickelt werden beispielweise zu den Themen Regionaltickets für Peine, Hildesheim, Hannover, schnelle Busverbindungen, Marketing und Anlaufstellen fürs Ehrenamt, Regionale Stammtische erhalten und fördern (Kultur, Sport, Wirtschaft) oder Zugang der Öffentlichkeit zum Kötterschen Park in Sehnde. Dazu kommen langfristige Bereiche wie Einkaufsmöglichkeiten schaffen, Stromtankstellen und Einsparpotenziale in den ILE-Kommunen nutzen.

„Nachdem die Beiträge ausgewertet sind, werden sie der Lenkungsgruppe übergeben und dort wird entschieden, wie weiter vorgegangen werden soll mit den Ideen“, so Albert zum weiteren Weg. „Dann wird man sich mit den alten Arbeitsgruppen aus der ILEK-Periode bis 2014 verständigen, ob sie wieder mitarbeiten wollen und zudem die neuen Interessenten ansprechen. Am 17. November wird dann das nächste Treffen auf dem Terminplan stehen.“ Und dann sollen die Projekte konkretisiert werden.

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