ILE-Mittel für Sehnde fließen weiter

24. April 2015 @

Gute Nachrichten aus Hannover: Wie die Sehnder Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann Donnerstag mitteilte, erhält die Stadt auch weiterhin EU-Gelder aus den sogenannten ILE-Mitteln (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept). Die Fördermittel bekommt die Stadt gemeinsam mit den Gemeinden Algermissen, Harsum und Hohenhameln, die seit 2006 als sogenannte Börderegion zusammenarbeiten. Die Kommunen entwickeln mit Hilfe der EU-Gelder gemeinsam Strategien und Projekte, um die Region als lebenswerte Heimat für ihre Bewohner und als attraktiven Standort für die regionale Wirtschaft zu sichern.

Auch für die nächsten fünf Jahre wird die Börderegion weiter gefördert - Logo: ILEK Börderegion

Auch für die nächsten fünf Jahre wird die Börderegion weiter gefördert – Logo: ILEK Börderegion

Lesemann freut sich über die guten Nachrichten: „Das landkreisübergreifende Projekt hat sich bewährt, ich freue mich sehr über die weitere Förderung der ILE-Börderegion. Jeder Euro zählt, damit wir unsere Dörfer auch in den kommenden Jahren als attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld erhalten können und den demografischen Wandel meistern können.“ Eine wichtige Zielgruppe der neuen Förderperiode ist die wachsende Zahl älterer Mitbürger, für die geeignete Wohn-, Versorgungs- und Mobilitätsangebote geschaffen werden müssten. Die Höhe der neuen Fördersumme steht noch nicht fest, denn sie richtet sich nach den Fortschritt der einzelnen Projekte und wird entsprechend beantragt. Die Stadt Sehnde hatte bei dieser neuen Bewerbung für die ILE-Kommunen die Federführung übernommen.

Die neue Förderperiode geht bis 2020. In Zukunft können beispielsweise die Sanierung eines Dorfplatzes, die Einrichtung eines neuen Dorfladens durch Nutzungsänderung einer Scheune, Restaurierungen und Nutzungsänderung von historischen Gebäuden, Naturschutzprojekte, der Bau eines Rastplatzes für Wasser-Wanderer, Hilfe für Unternehmensgründungen oder auch Qualifizierungsangebote für bestimmte Berufe in den Regionen gefördert werden. Zusätzlich können alle ausgewählten ILE-Regionen durch ein Regionalmanagement unterstützt werden, das das Zusammenspiel der Akteure, die Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte professionell begleitet.

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