Regionsmüll die Dritte: Online-Befragung zum Gebührensystem

16. Juni 2015 @

Die Region Hannover will es mal wieder wissen: Welche Wünsche und Meinungen haben die Menschen zur Abfallentsorgung in der Region und vor allem in Bezug auf das Gebührensystem? Interessierte finden ab sofort im Internet einen entsprechenden Fragebogen. Bis zum 31. Juli 2015 haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Meinung abzugeben. In 31 Punkten geht es unter anderem um Fragen wie Mindestvolumen, die Bemessungsgrundlage für die Grundgebühr, zusätzliche Gebühren für Sperrmüll und die Sackabfuhr. Der Fragebogen stammt aus der Feder des INFA-Instituts, das von der Region Hannover beauftragt wurde, die Bürgerbeteiligung zum Thema Abfallgebühren zu organisieren. Das Institut für Abfall, Abwasser und Infrastrukturmanagement ist auf Fragen der Abfallentsorgung spezialisiert und hat bereits ähnliche Verfahren durchgeführt.

Wieder einmal steht der Müll in der Dsikussion - Foto: JPH/Archiv

Wieder einmal steht der Müll in der Dsikussion – Foto: JPH/Archiv

Das Ergebnis der Befragung soll die Grundlage für die Erstellung eines Bürgergutachtens bilden. Eine Gruppe von bis zu 50 Einwohnern soll konkrete Vorschläge für eine Optimierung oder Neugestaltung des Gebührensystems erarbeiten. Wer Interesse hat, als „Bürgergutachter“ tätig zu werden, kann am Ende der Online-Umfrage das entsprechende Feld anklicken und ausfüllen. Bewerbungen müssen bis zum 3. Juli 2015 eingegangen sein. Die Gruppe wird nach dem Zufallsprinzip zusammengesetzt. Voraussichtlich an drei Terminen in der ersten Septemberhälfte finden die Arbeitstreffen der Bürgergruppe statt.

Das Bürgergutachten wird anschließend der Regionsversammlung vorgestellt. Das wichtigste politische Gremium der Region Hannover entscheidet über die Abfallgebühren. Der Vorschlag der Bürgergruppe soll Grundlage für die weitere Debatte bilden.

Ebenfalls Bestandteil des Bürgerbeteiligungsverfahrens ist das Expertenhearing am 14. Juli um 16 Uhr im Haus der Region. Hier werden Experten über das bestehende System und Alternativen diskutieren. Interessierten Bürger sind als Zuhörer willkommen.

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