Polizei achtet während Brutzeit auch auf Leinenzwang

4. April 2017 @

Seit dem 1. April gilt wegen der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit bis zum 15. Juli wieder für Hunde im Auslauf im Wald und der freien Landschaft der Leinenzwang. Der Verstoß gegen diese Bestimmung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Es sei zudem darauf hingewiesen, dass jetzt auch die Polizei die Einhaltung dieser Vorgaben mit überwacht, wie das Kommissariat in Lehrte mitteilt.

Achten Sie darauf, das im freien Grünbereich Ihr Hund angeleint ist- Foto: JPH

Wildtiere jeder Art reagieren bereits auf große Entfernungen sensibel auf Hunde. Diese strömen einen gewissen „Raubtiergeruch“ aus und stören bereits durch normales Herumschnüffeln am Wegesrand brütende Vögel, wie Fasane, Rebhühner und Enten. Hatte ein Hund erst einmal seine Nase am Gelege oder am Jungwild, ist dies meist verloren, weil es die Elterntiere nicht mehr annehmen.

Jeder Hundehalter sollte sich klar sein, dass der Natur „Vorrang“ einräumen ist. Dadurch werden frei lebende Tiere geschützt, deren Bestände durch vielfältige Formen der Landnutzung, gerade auch durch Erholungssuchende, zurückgehen.

Vom Leinenzwang ausgenommen sind Hunde der rechtmäßigen Jagdausübung, Rettungshunde oder von der Polizei, dem Bundesgrenzschutz, der Bundeswehr oder dem Zoll eingesetzte Tiere oder ausgebildete Blindenführhunde.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.