Hannover als führendes Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 ausgewählt

22. September 2015 @

Hannover wurde gestern vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als eines von insgesamt fünf „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren“ ernannt. Das „Produktionstechnische Zentrum Hannover der Leibnitz Universität“ wird als führendes Kompetenzzentrum in Deutschland agieren und ist damit Teil der neuen Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. „Die Benennung ist ein wichtiger Schritt für die Profilbildung Hannovers. Sie zeigt die Rolle des produktionstechnischen Zentrums Hannover als eine der führenden Forschungseinrichtungen für Industrie in Europa“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover.

Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel ernannte Hannover zu einem von fünf Kompetenzzentren – Foto: © Bundesregierung/Bergmann

Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel ernannte Hannover zu einem von fünf Kompetenzzentren – Foto: © Bundesregierung/Bergmann

Zur Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Mittelstands und des Handwerks sowie der Eröffnung neuer Geschäftsfelder kommt digitalisierten Produktions- und Arbeitsprozessen eine besondere Rolle zu. Ziel der Initiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ des Bundesministeriums ist es, kleinere und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. „Die Region Hannover wird dabei helfen, die Chancen zu nutzen, die ein solches Kompetenzzentrum für die regionale Wirtschaft bietet“, sagt Franz.

Zusätzlich zu den fünf Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren wird das Bundesministerium in Kürze ein Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ernennen und vier Mittelstand 4.0-Agenturen aufbauen. Neben Hannover wurden Berlin/Brandenburg, Darmstadt in Hessen, Dortmund in Nordrhein-Westfalen sowie Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz als Kompetenzzentren ernannt.

Weitere Informationen zu der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ finden Interessierte auf der Homepage des Bundesministeriums  unter dem Stichwort „Kompetenzzentrum“.

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