Hannover 96: Neues Spiel – neues Glück

2. April 2015 @

Tayfun Korkut wird am kommenden Sonnabend mit seinem Team gegen Eintracht Frankfurt antreten – und muss dabei punkten. Zwar wird Joselu wieder mit von der Partie sein können, aber Artur Sobiech und Leonardo Bittencourt werden nicht dabei sein. Auch Lars Stindl wird natürlich auflaufen und dann beweisen müssen, dass es ihm ernst ist mit der Aussage, alles gegen den Abstieg tun zu wollen.

Noch muss Tayfun Korkut nicht gehen und stellt die Mannschaft für Sonnabend auf - Foto: JPH/Archiv

Noch muss Tayfun Korkut nicht gehen und stellt die Mannschaft für Sonnabend auf – Foto: JPH/Archiv

Den kann man eigentlich nur vermeiden, wenn man mal wieder einen Sieg mit an die Leine zurückbringt. Nur das wird wohl auch letztlich den Job von Trainer Korkut retten, denn sowohl Sportdirektor Dirk Dufner als auch Präsident Martin Kind haben ihm zwar nach dem Dortmund-Spiel das Vertrauen ausgesprochen, aber das heißt nichts Verbindliches. Denn wenn es gegen den Abstieg geht, kennt Kind zu Recht kein Pardon.

Das weiß auch Frankfurts Trainer Thomas Schaaf als alter Fuchs. Er wird die ohnehin schon nervösen Hannoveraner das Spiel machen lassen und sich auf schnelle Konter verlassen. Sollte es für Hannover wieder nicht klappen, so die Gerüchteküche aus transfer.com, Focus Online und anderen, steht angeblich ein „verhandelter“ Nachfolger vor der Tür: Jos Luhukay, vor kurzem geschasst bei Hertha BSC – ironischerweise der nächste Gegner der Roten.

Der passte durchaus ins Profil der Trainersuche, denn er ist erstens sofort verfügbar, zweitens ist er abstiegskampferprobt und kann drittens wohl eine Mannschaft neu aufbauen. Er sollte also perfekt in das angeblich noch nicht erstellte Profil eines Nachfolgers passen. Gleiche Arbeit hat er bereits bei Gladbach, Augsburg und Berlin geleistet, als er ebenfalls als Cheftrainer eine solche „Bundesliga-Überlebensaufgabe“ konsequent erledigte. Ob er allerdings mit dem bestehenden 96-Team vieles anders und sogar besser machen könnte, bliebe abzuwarten – wenn er es denn werden sollte.

Jedenfalls hat Kind das Spiel in Frankfurt zu einem „extrem wichtigen“ deklariert – aber auch das ist eigentlich nichts Neues. Vielleicht aber findet Hannover 96 dann ja plötzlich am Sonntag einen neuen Trainer im Osternest.

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