HAGIDA-Demonstration verläuft ohne größere Zwischenfälle

25. Februar 2015 @

In der Innenstadt Hannovers hat es Montagabend wieder eine Aktion von „HAGIDA“ gegeben. Die Versammlung hat dieses Mal stationär auf dem Opernplatz stattgefunden und ist friedlich verlaufen. Diese Versammlung hatte eine Privatperson am 16. Februar als Aufzug bei der Polizeidirektion Hannover angezeigt. Dazu würden rund 500 Teilnehmer erwartet. Montagvormittag teilte der Anzeigende telefonisch mit, dass er die Veranstaltung stationär auf dem Opernplatz durchführen wolle. Gegenversammlungen waren nicht geplant.

Die HAGIDA-Demo initiierte Gegendemos am Montag - Foto: JPH/Archiv

Die HAGIDA-Demo initiierte Gegendemos am Montag – Foto: JPH/Archiv

Trotzdem zeigte die Polizei Montag eine starke Präsenz am Versammlungsort, um einen reibungslosen Verlauf zu gewährleisten und Störungen von außen zu vermeiden. An der Versammlung, die um 19 Uhr auf dem Opernplatz begann, nahmen nach Angaben der Polizei nur rund 100 „HAGIDA“-Anhänger teil. Die Veranstaltung wurde gegen 20.30 Uhr durch den Versammlungsleiter beendet.

Im Laufe des Montagabends kam es dann an der Ständehausstraße/Ecke Georgstraße zu einer nicht angezeigten Versammlung von rund 300 Personen aus dem linken Spektrum. Eine weitere nicht angezeigte Versammlung bildete sich mit etwa 80 Teilnehmern im südlichen Bereich neben der Oper. Bei allen Versammlungen schritten die Einsatzkräfte konsequent ein und gewährleisteten während des Einsatzes eine Trennung der unterschiedlichen Interessengruppen. Wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetzes, wie Vermummungen oder Mitführen von verbotenen Gegenständen, kam es auf Seiten der Gegendemonstranten wie auch auf Seiten der „HAGIDA“-Anhänger zu Festnahmen.

Beim Einschreiten gab es auf Seiten der Versammlungsteilnehmer der Gegendemonstration im südlichen Bereich der Oper Verletzte durch Pfeffersprayeinsatz der Polizei. Mehrere Gegendemonstranten griffen einige „HAGIDA“-Anhänger, die die Versammlung verlassen hatten, im Bereich des Georgsplatzes an. Ein Opfer musste in einer Klinik behandelt werden, auch ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen. Insgesamt zeigt sich der Einsatzleiter, Polizeidirektor Olaf Gösmann, zufrieden mit dem Einsatzverlauf.

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