Großeinsatz für Rettungskräfte bei Uetze

10. August 2015 @

Ein mit vier jungen Männern besetzter Wagen ist heute Nachmittag gegen 14.45 Uhr auf der Bundesstraße (B) 188 bei Abbeile verunglückt. Das Fahrzeug ist nach Polieziangaben aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Der 26-jährige Fahrer, sein 28 Jahre alter Beifahrer sowie zwei weitere Mitfahrer im Alter von 21 und 25 Jahren haben sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Rettungshubschrauber brachte zwei Verletzte weg- Foto: JPH

Der Rettungshubschrauber brachte zwei Verletzte weg- Foto: JPH

Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge ist der 26-jährige Golffahrer gemeinsam mit seinen drei Mitfahrern aus Richtung Uetze kommend auf der B 188 gefahren. Kurz hinter dem Ortseingang Abbeile kam das Fahrzeug in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Schutzplanke. Danach geriet der Golf über den Grünstreifen in die an dieser Stelle etwa 10 Zentimeter tiefe Erse und blieb auf der rechten Seite liegen. Während zwei Männer selbst aus dem Golf aussteigen konnten, wurden die beiden anderen im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Nach notärztlicher Erstversorgung flogen Rettungshubschrauber die beiden 26 und 28 Jahre alten Schwerverletzten in Krankenhäuser. Die 21 und 25 Jahre alten Mitfahrer auf der Rückbank zogen sich ebenfalls schwere Verletzungen zu, Rettungswagen brachten die beiden ebenfalls zur stationären Behandlung in Kliniken.

Die Polizeibeamten stellten das Unfallfahrzeug auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover sicher. Während der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die B 188 in Höhe der Brücke in Abbeile bis etwa 17.30 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt, danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zur Betreuung der Personen waren insgesamt vier Notärzte und zehn Rettungssanitäter an der Einsatzstelle. Die Ortsfeuerwehr Uetze war mit insgesamt 19 Leuten und vier Fahrzeugen am Einsatzort. Zudem waren drei Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzwagen und fünf Rettungs- und fünf Polizeiwagen mit Besatzungen involviert,

Zeugen und insbesondere zwei Ersthelfer, die sich vor dem Eintreffen der Beamten bereits entfernt hatten, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Burgdorf unter der Telefonnummer 05136/88 61 41 15 zu melden.

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