Grippeimpfung: Sich selbst, aber auch andere schützen

2. Oktober 2015 @

Wer sich impfen lässt, schützt auch andere – das ist zu Beginn der diesjährigen Impfsaison die wichtigste Botschaft von Amtsarzt Dr. Mustafa Yilmaz an Bürger der Region Hannover. „Je mehr Menschen eine Grippeimpfung erhalten haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ansteckende Viren auf immungeschützte Personen treffen und die Ansteckungskette dann unterbrochen wird. Damit kann die Ausbreitung von Grippeerkrankungen verringert werden“, sagt Dr. Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Regionspräsident Hauke Jagau geht mit gutem Beispiel voran: Er ließ sich gestern von Dr. Yilmaz impfen. „Für mich gehört eine jährliche Impfung dazu, weil ich täglich in Kontakt zu anderen Menschen bin“, sagt Hauke Jagau.

Schutz vor Grippe: Regionspräsident Hauke Jagau lässt sich von Dr. Mustafa Yilmaz, Amtsarzt der Region Hannover, gegen Grippe impfen – Foto: Region Hannover

Schutz vor Grippe: Regionspräsident Hauke Jagau lässt sich von Dr. Mustafa Yilmaz, Amtsarzt der Region Hannover, gegen Grippe impfen – Foto: Region Hannover

Um der jährlichen Grippewelle zu Anfang des Jahres entgegenzuwirken, empfiehlt die Region Hannover eine Impfung in den Monaten Oktober bis November. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. „Aber auch eine Impfung zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle kann noch sinnvoll sein, schließlich ist nie genau vorhersehbar, wie lange eine Welle andauert“, sagt Dr. Yilmaz. Grippeviren übertragen sich in der Regel über Tröpfchen, die beim Niesen, Husten oder Sprechen entstehen. Aber auch über die Hände und über Gegenstände, wie beispielsweise Türklinken, Haltegriffe oder Treppengeländer, an denen Viren haften, ist eine Ansteckung möglich.

Knapp 30 Prozent der Deutschen ließen sich nach einer bundesweiten Studie in der vergangenen Saison gegen Influenza, im Volksmund als Grippe bekannt, impfen. Bei Über-60-Jährigen lag die Quote bei rund 50 Prozent.

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