Gemeindedolmetscherdienst für die Region Hannover

22. Oktober 2016 @

Sie sprechen nicht nur Deutsch, sondern auch Arabisch, Paschto oder Farsi, und unterstützen die Verwaltung, medizinische und soziale Einrichtungen, Fachdienste und Beratungsstellen bei der Verständigung mit fremdsprachigen Kunden: So genannte Gemeindedolmetscherinnen und Gemeindedolmetscher sollen künftig auch in der Region Hannover zum Einsatz kommen. Dafür stellt das Ethno-Medizinische Zentrum Hannover (EMZ) mit Unterstützung der Region Hannover in einem zwölfmonatigen Modellprojekt einen Gemeindedolmetscherdienst auf die Beine und bildet bis zu 50 qualifizierte Sprachmittler aus.

Die ersten von 50 Gemeindedolmetscher mit Andrea Fischer, Dezernentin der Region Hannover (mi.), sowie Vertretern des Ethno-Medizinischen Zentrums Hannover – Foto: Region Hannover

Die ersten von 50 Gemeindedolmetscher mit Andrea Fischer, Dezernentin der Region Hannover (mi.), sowie Vertretern des Ethno-Medizinischen Zentrums Hannover – Foto: Region Hannover

Zum Auftakt der insgesamt 50 Stunden umfassenden Schulung am Freitag, 21. Oktober, lernten die ersten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst Aufgaben, Struktur und Dezernate der Region kennen und stellen sich vor. Im weiteren Verlauf der Schulung geht es dann um Grundlagen und Methodik des Dolmetschens sowie den fachlichen Einsatz in den Bereichen Gesundheit und Öffentliche Sicherheit, Soziales und Jugend sowie Schulen und in den Krankenhäusern der Region. Geplant sind im Rahmen des Modellprojekts rund 160 Dolmetschereinsätze, die vom EMZ vermittelt und von der Region Hannover honoriert werden. Die Region Hannover beteiligt sich als Kooperationspartner des EMZ mit insgesamt 20 000 Euro an dem Projekt.

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