Fußball-Nationalteam stiftet 2500 Karten für Flüchtlingshelfer der Region

13. November 2015 @

Wenn am Dienstag kommender Woche die deutsche Nationalelf in Hannover aufs Feld läuft, sind im Publikum zahlreiche Helferinnen und Helfer, die sich in der Region Hannover um Flüchtlinge kümmern, Unterkünfte aufbauen, dolmetschen, Anreisende in Empfang nehmen oder Sprachunterricht anbieten. Die Nationalmannschaft stiftet 2500 Eintrittskarten für das Länderspiel Deutschland – Niederlande. Karl Rothmund, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV), und NFV-Direktor Bastian Hellberg haben die Karten am Mittwoch, 11. November, an Regionspräsident Hauke Jagau überreicht. Die Region Hannover wird die Karten an Hilfsorganisationen und Städte und Gemeinden in der Region Hannover weitergeben, die wiederum die Eintrittskarten den Helferinnen und Helfern zukommen lassen.

Fußballkarten als Dank ans Ehrenamt: Alfred Blume, Leiter TEL, Regionspräsident Hauke Jagau, Karl-Heinz Mensing, Regionsbrandmeister, Dolmetscherin Hiba El-Helwe, Markus Wiedemann vom THW, Mohamed Abou-Taam vom ASB, Karl Rothmund, NFV-Präsident, Bastian Hellberg, NFV-Direktor und Bernd Stühmann von der JUH bei der Übergabe der Karten (v.l.) – Foto: Region Hannover

Fußballkarten als Dank ans Ehrenamt: Alfred Blume, Leiter TEL, Regionspräsident Hauke Jagau, Karl-Heinz Mensing, Regionsbrandmeister, Dolmetscherin Hiba El-Helwe, Markus Wiedemann vom THW, Mohamed Abou-Taam vom ASB, Karl Rothmund, NFV-Präsident, Bastian Hellberg, NFV-Direktor und Bernd Stühmann von der JUH bei der Übergabe der Karten (v.l.) – Foto: Region Hannover

„Die Hilfsbereitschaft in Deutschland ist enorm“, stellt NFV-Präsident Karl Rothmund fest. „Unsere Nationalmannschaft möchte ein Zeichen setzen und das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer würdigen.“ Die Region wird dafür sorgen, dass die Karten auch bei den Helfern ankommen. NFV-Direktor Bastian Hellberg ergänzt: „Wir haben ja nicht alle Tage ein Länderspiel in Hannover. Das ist ein tolles Ereignis für die Region.“

Regionspräsident Hauke Jagau freut sich über die Geste der Nationalmannschaft. „Es ist einfach phantastisch, was Menschen in unserer Region ehrenamtlich leisten, sei es beim Aufbau und Betrieb von Flüchtlingsunterkünften, als Integrationslotsen oder Helfer am Bahnhof in Laatzen, wo täglich Flüchtlinge ankommen.“

Derzeit gibt es in Uetze, Burgdorf, Langenhagen, Garbsen, Wunstorf, Neustadt, Sehnde und Hannover sogenannte Notunterkünfte, in denen Flüchtlinge bis zur Erstregistrierung und zur Zuweisung an die Kommunen untergebracht werden. Die Einrichtung und der Betrieb von Notunterkünften wären nicht möglich ohne die Unterstützung der Hilfsorganisationen. Dazu gehören in der Region Hannover, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Technisches Hilfswerk (THW), Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Freiwilligen Feuerwehren

Daneben gibt es zahlreiche Unterstützerkreise in den Städte und Gemeinden mit freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zum Beispiel Kleiderspenden annehmen, sortieren und ausgeben, Deutsch unterrichten, Spielenachmittage anbieten, Flüchtlinge bei Behördengängen begleiten oder dolmetschen, wie beispielsweise die ENAS in Sehnde.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.