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9. April 2015 @

Eigentlich wollte die junge Frau aus Remscheid nur eine Auskunft zum Sachstand ihrer Anzeige gegen ihren Lebensgefährten bekommen, doch dann landete sie selbst in der JVA.

Die Überprüfung bei der Bundespolizei brachte Haftbefehl an den Tag - Foto: JPH

Die Überprüfung bei der Bundespolizei brachte Haftbefehl an den Tag – Foto: JPH

Gegen 14.30 Uhr betrat die 31-Jährige am Montag die Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof, um sich dort zum Sachstand ihrer Strafanzeige zu informieren, die die Bundespolizei. Nachdem sie ihr Anliegen vorgetragen hatte, überprüften die Beamten routinemäßig die Remscheiderin. Du siehe da, sie landeten einen Treffer: Die junge Frau war selbst zur Fahndung durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn zur Festnahme ausgeschrieben.

Laut dem von den Beamten angeforderten Haftbefehl wegen Betruges hat sie 55 Tage Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten, sofern sie nicht die Summe von 1011,08 Euro zahlen kann. Dies war nicht der Fall und so bedeutete das für sie die Weiterreise zur Unterbringung in der JVA Hildesheim.

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