EU und Land fördern gesunde Ernährung – Bewerbungen möglich

9. August 2017 @

Zu Beginn des Schuljahres wurde das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm mit dem EU-Schulmilchprogramm zum „EU-Schulprogramm“ zusammengeführt. Kinder teilnehmender Einrichtungen erhalten kostenlos frisches Obst, Gemüse und Milch, bei Bio-Weidemilch gibt es einen Zuschlag für den Erzeuger. In Niedersachsen wird das Programm mit zwei Komponenten umgesetzt: Schulobst und Gemüse sowie Schulmilch. Neu ist, dass nun auch Kindertageseinrichtungen an dem Milch-Programm teilnehmen können.

Landesregierung engagiert sich für gesunde Schulkost – Foto: JPH

Die rot-grüne Landesregierung Niedersachsen beteiligt sich seit dem Schuljahr 2014/2015 an dem Programm, das aus EU-Mitteln finanziert wird. Für das laufende Schuljahr stehen für den Bereich Obst und Gemüse rund 3,37 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wie in den Vorjahren alle Schulen am Programm partizipieren können, wird dieses Budget vom Land mit maximal 1,5 Millionen Euro aufgestockt. 816 niedersächsische Schulen werden wöchentlich kostenlos mit Schulobst beliefert. Rund 1,2 Millionen Euro EU-Mittel werden für das Milchprogramm bereitgestellt, rund 184 Schulen sowie 341 Kindertageseinrichtungen erhalten ab diesem Schuljahr einmal wöchentlich kostenlos Schulmilch.

Das neue EU-Schulprogramm kommt Kindern in Schulkindergärten, Grundschulen (Klasse 1-4), Förderschulen (Klasse 1-6) sowie Landesbildungszentren (Klasse 1-6) zugute sowie bei der Schulmilch zusätzlich auch Kindertageseinrichtungen – also Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren. Während die Schülerinnen und Schüler bei Obst und Gemüse wöchentlich drei Portionen von bis zu 100 Gramm erhalten, bekommen die Einrichtungen bei der Schulmilch einmal pro Woche für jedes Kind eine Portion von 200 bis maximal 250 Milliliter Milch. In Sehnde nimmt die Kita Müllingen an dem Milch-Programm teil.

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