Es geht auch ohne „Elterntaxi“: Region fördert Movidu-Projekte

26. Januar 2018 @

Nach einer Studie legen in der Region Hannover Kinder im Grundschulalter fast zwei Drittel ihrer Wege im elterlichen Auto zurück. Sie werden morgens zur Schule gefahren und nachmittags zum Verein gebracht. Das von der Region Hannover gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde und der Klimaschutzagentur Region Hannover ins Leben gerufene Aktionsnetzwerk „Movidu“ hat sich zum Ziel gesetzt,  Alternativen zum „Elterntaxi“ aufzuzeigen. Für besondere Projekte „zur Förderung eines nachhaltigen Mobilitätsverhaltens von Kinder und Jugendlichen“ stellt die Region Hannover jährlich Mittel in einer Gesamthöhe von 20 000 Euro bereit. Antragsberechtigt sind alle Movidu-Partner.

Schüler in Bewegung bringen, das will „Movidu“ – Logo: Region Hannover

Im Aktionsnetzwerk Movidu haben sich verschiedenste Partner wie Verkehrsclubs und -unternehmen, der Großraum-Verkehr Hannover (GVH), die Polizei oder der Verfein „Janun“ zusammengeschlossen, die ein gemeinsames Anliegen verbindet: „Kinder und Jugendliche sollen lernen, in ihrem Alltag eigenständig und umweltschonend von A nach B zu kommen. Wenn dies mit etwas Bewegung und sozialen Kontakten verbunden ist, umso besser“, so Eva Hannak, Projektleiterin im Fachbereich Verkehr der Region Hannover. „Mit vielfältigen Angeboten für alle Jahrgangsstufen unterstützen wir Schulen dabei, Kinder und Jugendlich fit zu machen für ihre Alltagswege.“

Über die Movidu-Projektförderung wurden bislang unter anderem die alternative Radfahrschulung an Förderschulen sowie mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen (Verkehrswacht Hannover Stadt), die Entwicklung von Radschulwegplänen (ADFC Region Hannover) und „Schulbus auf Füßen“ (VCD Region Hannover) unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt „Movidu“ gibt es im Internet.

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