Erster Spatenstich in Tierfell-Optik

19. Februar 2015 @

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben am Mittwoch die Bauarbeiten zum neuen Gemeinschaftsgebäude des Erlebnis-Zoo Hannover begonnen. Regionspräsident Hauke Jagau griff zusammen mit den Zoo-Geschäftsführern Andreas M. Casdorff und Frank Werner zu den außergewöhnlichen Spaten in Fell-Optik. „Der Zoo hat in den vergangenen Jahren viel für die Lebensbedingungen der Tiere getan. Die räumlichen Bedingungen, unter denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gearbeitet haben, entsprachen dagegen nicht den Standards eines modernen Unternehmens. Das wird mit dem neuen Gebäude behoben“, so Jagau.

Frank Werner, Hauke Jagau und Andreas M. Casdorff beim 1. Spatenstich – Foto: Zoo Hannover

Frank Werner, Hauke Jagau und Andreas M. Casdorff beim 1. Spatenstich – Foto: Zoo Hannover

Der Neubau ersetzt den abgerissenen Sozialtrakt aus den 60er Jahren und die zahlreichen dezentral über den gesamten Zoo verteilten Container-Anbauten, in denen ein Großteil der Büros und Waschräume seit Jahren ausgelagert ist. Die Pläne des zukünftigen Gebäudes an der Adenauerallee zeigen einen dreistöckigen Bau aus drei miteinander verbundenen Riegeln, städtebaulich angepasst in dezentem rot- und anthrazitfarbenem Klinker gehalten. Das Gebäude in nachhaltiger Passivhaus-Bauweise bietet auf insgesamt 3270 Quadratmetern Raum für eine moderne Tier-Klinik mit OP, Behandlungs- und Röntgenraum sowie Tierstation, Sozialräume mit Umkleiden und Duschen für rund 300 Mitarbeiter, Büros für alle Abteilungen sowie eine Kantine. Die Kosten für das Gemeinschaftsgebäude liegen bei rund neun Millionen Euro, von denen der Zoo 8,1 Millionen Euro selbst finanziert. Für die Umsetzung des Passivhausstandards steuert die Region Hannover bis zu 900 000 Euro bei.

Gemeinschaftsgebäude – Foto: Zoo Hannover

So soll das neue Gemeinschaftsgebäude des Zoos am Ende aussehen – Foto: Zoo Hannover

„Hier kommen endlich alle Abteilungen, die über den ganzen Zoo verteilt sind, an einem Ort zusammen“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Casdorff. Das neue Gebäude mache den langen Wegen ein Ende und erleichtere das gemeinschaftliche Arbeiten. Casdorff bedankte sich beim Zooteam für die Geduld, mit der die Belegschaft seit Jahren auf neue Räume gewartet und dem Neubau von Tieranlagen immer selbstverständlich den Vorzug gegeben hat. „Aber jetzt ist es endlich soweit, in etwas über einem Jahr können wir, um es zoologisch auszudrücken, unseren neuen Bau beziehen!“

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