Die Polizei Niedersachsen „twittert“ ab sofort

2. Dezember 2015 @

Das Landeskriminalamt Niedersachsen ist nunmehr seit über drei Jahren bei Facebook unter dem Namen „Polizei Niedersachsen Fahndung“ vertreten. Nun wird dieses erfolgreiche Fahndungshilfsmittel im Rahmen eines Pilotprojekts auch um das Medium Twitter ergänzt. Die Effektivität der Fahndung über Twitter wird nach einem entsprechenden Zeitraum bewertet. Der Start des Projekts erfolgte am Dienstag um 12 Uhr. Die Nutzung des Kurznachrichtendienstes erfolgt auf gleichem Wege wie die Facebook-Fahndung. Unter dem URL https://twitter.com/PolizeiNI_Fa können Bürger zukünftig ihre Hinweise und Informationen zu den von geposteten Fahndungen „twittern“.

Ab sofort ist die Polizei auch über Twitter online - Foto: PAH

Ab sofort ist die Polizei auch über Twitter online – Foto: PAH

Die Facebook-Fanpage und das Twitter Medium sind zusätzliche Fahndungshilfsmittel der Polizei Niedersachsen. Sind die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einstellung erfüllt, wird die Öffentlichkeitsfahndung zunächst auf der Homepage des LKA Niedersachsen eingestellt. Auf der Twitter-Seite und der Facebook-Fanpage wird der Beitrag im Anschluss verlinkt.

Seit Bestehen der Facebook-Fanpage wurden viele Beiträge gepostet, die zur Aufklärung zahlreicher Strafaten geführt haben. Dazu Uwe Kolmey, Präsident des Landeskriminalamts: „Nachdem wir mit der zusätzlichen Fahndungsergänzung über Facebook bisher schon erfolgreich waren, erhoffen wir uns auch mittels Twitter viele „Follower“ und hierdurch zügige Ermittlungserfolge.“

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Facebook-Fahndung war am 30. April: An diesem Tag veröffentlichte die Hildesheimer Polizei via Facebook die Fahndung nach drei jungen Männern, denen unter anderem vorgeworfen wurde, in der Nacht zum Sonnabend, 18. April 2015, einen 24-Jährigen durch Tritte gegen den Kopf lebensbedrohlich verletzt zu haben. Nachdem ein Phantombild des Haupttäters erstellt worden war, hatte die Staatsanwaltschaft Hildesheim unverzüglich einen gerichtlichen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erwirkt. Das Phantombild des Täters führte über das Social-Network „Facebook“ zu einem sofortigen Fahndungserfolg.

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