Das „Servicemobil“ soll Beistellsäcke verkaufen – fordert die CDU

15. Oktober 2015 @

„Wer einen zusätzlichen Sack für Restmüll benötigt, soll diesen problemlos am Servicemobil von aha kaufen können“, fordert der abfallpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Region Hannover, Manfred Wenzel. Dies ist bislang jedoch nicht möglich.

Um kurzzeitig mehr Müll zu entsorgen kann man einen "Beistellsack" auf den Wertstoffhöfen kaufen - Foto: JPH

Um kurzzeitig mehr Müll zu entsorgen, kann man einen „Beistellsack“ auf den Wertstoffhöfen kaufen – Foto: JPH

aha bietet für seine Kunden einen Zusatzsack an, den Beistellsack, wie er laut Pressesprecherin Helene Herich heißt. Der kann bei zeitlich begrenztem erhöhtem Restmüllaufkommen zur regulären Abfuhr neben die Tonne zur Abholung gestellt werden. Diesen Sack kann der Nutzer auf den 21 Wertstoffhöfen und Deponien von aha für 5,30 Euro kaufen.

Die CDU-Fraktion bemängelt jedoch, dass dieser Sack am Servicemobil von aha nicht zu erwerben ist. „Wenn es den Service ‚Zusatzsack‘ schon gibt, dann gehört er auch ins Servicemobil“, findet Manfred Wenzel und fordert nun per Antrag den Verkauf der Zusatzsäcke am Servicemobil. Mit dem Verkauf der Zusatzsäcke am Servicemobil würde aha seinem Antrag zufolge den Kundenservice steigern und einen Beitrag zu mehr Bürgernähe leisten. Ob sich das allerdings einrichten ließe, hängt laut Helene Herich von mehreren Faktoren ab, die man gegebenenfalls prüfen müsse.

Wenn sich die Regionsversammlung dem Antrag überhaupt anschließt. Denn das bedingt auch für den Laien erkennbar, dass beispielsweise das Personal des Servicemobils mit einer Kasse und Wechselgeld ausgerüstet sein müsste, damit beim gelegentlichen Kauf eines Sackes überhaupt das Geschäft abwickeln werden kann. Und da stellt sich die Frage, ob das bisschen mehr an Service diesen Aufwand rechtfertigt.

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