Das RROP 2015 wird aufgestellt

17. September 2015 @

Die Region Hannover arbeitet zur Zeit das neue Regionale Raumordnungsprogramm 2015 (RROP) und stellt es auch den Bürgern in drei öffentlichen Veranstaltungen vor. Das RROP regelt die Nutzung der Flächen in der gesamten Region Hannover und gibt beispielweise die Grundsätze für Bebauungen, Windanlagen und Straßen vor. Damit ist es Grudnlage für die Entwicklung des Bereiches. Das stellte der Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, Professor Dr. Axel Priebs, am Dienstag den Besuchern im Lehrter Kurt-Hurschfeld-Forum.

Die Übersichtskarte war für die Besucher von großem Interesse - Foto: JPH

Die Übersichtskarte war für die Besucher von großem Interesse – Foto: JPH

Rund 90 interessierte Bürgern waren gekommen, um sich über die Planungen für die nächsten zehn Jahre in ihrem Bereich zu informieren. Unter den etwa 20 Sehndern waren auch die Ratsmitglieder Günter Pöser (Grüne), Detlef Waltz (Grüne) und Wolfgang Ostermeyer (CDU). Zuvor konnten die Besucher mit Hilfe von blauen Klebepunkten auf einer Themenliste ihre persönlichen Schwerpunkte beim RROP markieren.

Das Programm sah vor, dass sich nach der Einführung durch Priebs jeweils eine Diskussion in den drei Themenbereichen „Siedlung, Verkehr und Infrastruktur“, „Freiraum, Landschaft

Der Bereich des Leierbergs ist für Windenergie vorgesehen - Foto: JPH

Der Bereich des Leierbergs ist für Windenergie vorgesehen – Foto: JPH

und Bodenabbau“ sowie „Energie und Klimaschutz“ entwickelt. Die Ergebnisse und Fragen wurden dann zu einer Plenumsdiskussion zusammengeführt. Als Basis dazu hatte die Regionsverwaltung zahlreiche Karten und Info-Wände aufgestellt, die einzelne Planungsbereiche detailliert darstellten.

Schließlich bildet das RROP den Rahmen für die städtebauliche Entwicklung, die amtliche Bauleitplanung, der regionsangehörigen Kommunen sowie für die raumbezogene Fachplanungen und beeinflusst damit eigentlich das Leben aller Regionsangehörigen. Und dafür erfolgt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer öffentlichen Auslegung vom 10. September bis 21. Oktober 2015 im Bürgerbüro der Region Hannoveran der Hildesheimer Straße 20 in Hannover sowie durch Bereitstellung der Unterlagen hier im Internet.

Die Besucher konnten ihre persönlichen Schwerpunkte in eine Themenkarte "eintragen" - Foto: JPH

Die Besucher konnten ihre persönlichen Schwerpunkte in eine Themenkarte „eintragen“ – Foto: JPH

Für Sehnder war dabei unter anderem das Windenergietestfeld bei Dolgen, die Planungen für den Schienenverkehr, die Raumplanung bei Höver und die Möglichkeiten für neue Baugebiete in den Ortsteilen von Interesse. Auch im Hinblick auf den SüdLink ist die Planung ein maßgeblicher Faktor. Danach steht die Fläche bei Dolgen nach wie vor im neuen RROP als Windenergiefläche in der Planung, Eine Lärmschutzplanung entlang der Bahnstrecke Lehrte-Sehnde-Hildesheim ist nicht enthalten und der Flächenverbrauch soll insgesamt eingeschränkt werden.

Zusätzlich zu den mündlichen Vorträgen und informativen Stellwänden gab es für jeden umfangreiche Broschüren zum Mitnehmen. Auch im Internet kann man das RROP einsehen, downloaden und seine Kommentare, Anregungen und Einwände bis zum 4. November 2015 schriftlich an die Regionsverwaltung schicken per E-Mail an regionalplanung [at] region-hannover [dot] de oder per Post an Region Hannover, Team Regionalplanung, Höltystraße 17, 30171 Hannover.

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