Bildung oder Erziehung: Ökonomischen Lernen an Schule und Hochschule

20. Mai 2015 @

Im Rahmen der studentisch-organisierten und interdisziplinären Veranstaltungsreihe „Zur Krise der Ökonomie – Eine Auseinandersetzung mit Kritik & Perspektiven“ findet jetzt die öffentliche Veranstaltungen für Studierende und Lehrende, aber auch für alle anderen Interessierten mit dem Thema „Bildung oder Erziehung? Ökonomischen Lernen an Schule und Hochschule“ statt.

Vortrag ist im Conti-Gebäude - Foto: Universität Hannover

Vortrag ist im Conti-Gebäude – Foto: Universität Hannover

Am Donnerstag, 21. Mai, beginnt um 18 Uhr der Vortrag im Conti-Campus Hannover am Königsworther Platz 1 im Hörsaalgebäude, VII-003: Ausgehend von der These, dass die Volkswirtschaftslehre unter der Dominanz der Neoklassik von einer „Politischen Ökonomie“ zu einer „marktaffinen Kunde“ degeneriert ist, wird problematisiert, welche Folgen sich dadurch für das ökonomische Lernen an Schule und Hochschule ergeben. Dabei wird gezeigt, dass die gegenwärtige Hauptrichtung der Disziplin Klassiker der Ökonomie wie Adam Smith und Walter Eucken marktradikal vereinnahmt.

Um 20 Uhr schließt sich der Workshop „Die Idee einer machtfeindlichen Marktwirtschaft und ihre Bedeutung für die politisch-ökonomische Bildung“ an. Hierbei soll der sozioökomische Ansatz des „Ordoliberalismus“ in den Blick genommen werden.

Der Referent Moritz Peter Haarmann ist als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover beschäftigt. Als ausgebildeter Wirtschaftslehrer widmet er sich insbesondere der Frage, wie das ökonomische Lernfeld anschlussfähig an die inter- und transdisziplinär konzipierte Demokratiebildung an Schulen gemacht werden kann.

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