Beschlossene Maßnahmen der Unfallkommission werden umgesetzt

14. August 2015 @

Im Jahr 2014 ereigneten sich im Stadtgebiet von Burgdorf insgesamt 696 Verkehrsunfälle. Dabei wurden zwei Personen getötet, 17 Personen schwer und 107 Personen leicht verletzt. Die Auswertung der Unfälle ergab, dass sich an fünf Stellen vermehrt Verkehrsunfälle ereigneten, so dass sie die Kriterien eines Unfallschwerpunktes erfüllen. Darunter waren vier Stellen, die schon im letzten Jahr in der Unfallkommission behandelt wurden.

Unfallschwerpunkte sollen entschärft werden - Foto: GAH

Unfallschwerpunkte sollen entschärft werden – Foto: GAH

Diese Punkte sind die Kreuzung Vor dem Celler Tor/Gartenstraße/Im Langen Mühlenfeld, die Kreuzung Landesstraße 412/Kreisstraße 123 (Immenser Landstraße/Steinwedeler Straße), die Kreuzung Bundesstraße 443/Kreisstraße 112/Hochbrücke und die Kreuzung Immenser Landstraße/Berliner Ring/Ostlandring.

Erstmals auffällig ist die Einmündung der Kreisstraße 119 in die Landesstraße 383 westlich von Schillerslage geworden. Hier ereigneten sich in den Jahren 2012 bis 2014 insgesamt acht Unfälle, bei denen bei sechs davon zwei Personen schwer und neun Personen leicht verletzt wurden. Ursächlich waren nach Polizeiauswertung ausschließlich Vorfahrtverletzungen bei der Einfahrt auf die Kreisstraße.

Durch die Unfallkommission, die aus Straßenverkehrsbehörde, Straßenbaulastträger und Polizei besteht, wurde beschlossen, dass das vorhandene Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ gegen ein „STOP-Zeichen“ (Halt – Vorfahrt gewähren) ausgetauscht werden soll. Zusätzlich wird eine Haltlinie auf die Fahrbahn aufgetragen. Zugleich wird dort zukünftig die Geschwindigkeit auf der Landesstraße durch die Verkehrsbehörde der Stadt Burgdorf und die Polizei kontrolliert.

Die Änderung der Beschilderung und Markierung wird in der nächsten Woche durch die Straßenmeisterei Burgdorf erfolgen. Anschließend wird die neue Regelung durch die Polizei überwacht.

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