Baubeginn: Symbolischer Spatenstich an den BBSen Burgdorf

12. März 2016 @

15 nach den modernsten Gesichtspunkten ausgestattete Werkstätten, moderne Labore für den Praxisunterricht, fünf neue Unterrichtsräume, eine neue Kfz-Unterstellhalle mit Platz für bis zu 20 Fahrzeuge: Die Region Hannover investiert rund sechs Millionen Euro in den Berufsschulstandort in Burgdorf. Das Berufsschulkonzept 2020 sieht vor, die Angebote im Bereich Fahrzeugtechnik an der Berufsbildenden Schule Burgdorf der Region Hannover zu konzentrieren. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben Donnerstag Regionspräsident Hauke Jagau, Schulleiter Gerhard Klaus sowie Sven Reuter, Geschäftsführer des Architekturbüros Akzente, die Bauarbeiten eingeläutet.

Ran an die Schippe: Schulleiter Gerhard Klaus, Sven Reuter vom Architekturbüro Akzente, Regionspräsident Hauke Jagau und Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann (v.li.) setzen in der ehemaligen Bauhalle zum symbolischen Spatenstich an. Hinter ihnen ist bereits eine Grube ausgeschachtet, die später als Lkw-Grube genutzt wird. – Foto: Region Hannover

Ran an die Schippe: Schulleiter Gerhard Klaus, Sven Reuter vom Architekturbüro Akzente, Regionspräsident Hauke Jagau und Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann (v.li.) setzen in der ehemaligen Bauhalle zum symbolischen Spatenstich an. Hinter ihnen ist bereits eine Grube ausgeschachtet, die später als Lkw-Grube genutzt wird. – Foto: Region Hannover

An den BBSen Burgdorf werden im aktuellen Schuljahr insgesamt 3200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet; davon 2100 in Teil- und 1100 in Vollzeitunterricht. Der Kfz-Bereich hat aktuell 630 Auszubildende; von der BBS 6 werden rund 900 Schülerinnen und Schüler hinzukommen.

Die Arbeiten werden bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt – eine spannende Aufgabe für alle Beteiligten. Hauptfokus der Umbauarbeiten ist die Schaffung von zusätzlichen Klassenräumen sowie die Anpassung der bestehenden Werkhallen an den zukünftigen Bedarf. Durch das Neugruppieren einiger Unterrichtsräume mit angrenzenden Lagerräumen, die in dieser Form nicht mehr gebraucht werden, werden zusätzliche Unterrichtsräume geschaffen. Weitere Klassenräume werden in der kleinen Werkstatt, ehemals Fachbereich Bau, eingebaut. Die große Werkhalle wird unterteilt und der größere Teil der Halle so ausgestattet, dass dort der Fachunterricht für den Bereich Nutzfahrzeuge stattfinden kann: Dazu wird eine rund 13 Meter lange LKW-Grube geschaffen sowie eine neue Betonsohle eingebaut, die die schweren Lastkraftwagen tragen kann.

Der kleinere Bereich der Werkhalle wird zukünftig der Karosseriebearbeitung dienen. In der vorhandenen Kfz-Werkstatt, die bereits vor einigen Jahren in kleinere Unterrichtseinheiten unterteilt wurde, wird ein weiterer Fachpraxisraum eingerichtet, um den Bedarf an kleineren Unterrichtsräumen für die unterschiedlichen Fachpraxisthemen zu decken. Außerdem ist der Neubau einer 450 Quadratmeter großen Kfz-Unterstellhalle geplant. Hier sollen Fahrzeuge gesichert abgestellt werden, die gerade nicht benötigt oder für den Unterricht vor- beziehungsweise nachbereitet werden.

Auch der Berufsbereich Ernährung an den berufsbildenden Schulen Burgdorf wird im Rahmen des Umbaus modernisiert: Die Lehrküche und das Lehrrestaurant werden von Grund auf saniert und neu ausgestattet, beide bekommen neue Bodenbeläge, die den heutigen Anforderungen an Hygiene und Reinigung entsprechen. Die ehemalige Fleischerei wird geteilt und in einen gemeinsamen Raum für Bäckerei und Fleischerei umgebaut.

Im Zuge des Projekts werden auch Maßnahmen für den vorbeugenden Brandschutz umgesetzt und Teile der Lüftungstechnik, der Abwasser-, Wasser und Gasanlagen werden auf den neusten Stand der Technik gebracht.

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