Bahnsteigverlängerungen in Aligse, Otze und Großburgwedel

7. September 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Nach Mitteilung von Oliver Brandt, CDU-Abgeordneter und Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Region Hannover, werden die Bahnsteige in Ehlershausen, Otze und Aligse jeweils um 50 Meter verlängert. Außerdem werden die Bahnsteige in Großburgwedel und Isernhagen um 10 bis 30 Meter verlängert. Der Verkehrsausschuss der Region Hannover wird in der kommenden Woche die Planungskosten für diese Maßnahme in Höhe von 120 000 € bereitstellen. Insgesamt rechnet die Region Hannover mit Baukosten von fast drei Millionen Euro, in denen auch die Erneuerung der Beleuchtungsanlagen sowie der Blindenleitsysteme enthalten sind.

Bahnsteige werden verlängert - Foto: JPH/Archiv

Bahnsteige werden verlängert – Foto: JPH/Archiv

Damit greift die Regionsverwaltung eine Forderung von Brandt aus dem Jahre 2014 auf. Vor zwei Jahren hatte der Burgdorfer Abgeordnete die Bahnsteigverlängerungen aufgrund des stark gestiegenen Fahrgastaufkommens auf der Strecke Hannover – Celle gefordert. Dies ist die Voraussetzung für den Einsatz von S-Bahnen mit drei Triebwagen auf der Strecke. „Damit wird die Attraktivität des Nahverkehrs gesteigert, da sich die Zahl der Sitzplätze um 206 und die Zahl der Stehplätze um 246 erhöht!“ so Brandt.

Seit langem sind nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer die S-Bahnen im Berufsverkehr von Burgdorf nach Hannover hoffnungslos überfüllt. Es herrscht nach Auskunft des CDU-Regionsabgeordneten teilweise erhebliche Enge in den Zügen. Auch konnten in den vergangenen Wintern bei Ausfall eines Triebwagens Fahrgäste nicht mehr befördert werden und mussten auf den Bahnsteigen zurückbleiben.

Die Alternative für eine bessere Beförderung von mehr Fahrgästen von und nach Burgdorf, die auch nach der massiven Aufwertung des Berufsschulstandortes Burgdorfs erforderlich wird, wären drei Zugverbindungen in der Stunde von und nach Hannover gewesen. „Dies ist aber aufgrund der Überlastung des Eisenbahnknotenpunktes Lehrte sowie der bekannten Engpässe im Hauptbahnhof Hannover in den nächsten 20 Jahren nicht möglich“, erläutert Brandt.

 

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