Auszubildender nach Stromunfall in Klinik eingeliefert

22. Juni 2015 @

Ein 20-jähriger Auszubildender ist heute Vormittag gegen 10.35 Uhr während seiner Arbeiten an einem Stromkasten in Burgdorf durch Strom verletzt worden. Er ist in eine Klinik eingeliefert worden. Es besteht derzeit keine akute Lebensgefahr.

Bei Arbeiten im Trafo-Häuschen floss noch Strom - Foto: JPH

Bei Arbeiten im Trafo-Häuschen floss noch Strom – Foto: JPH

Heute erfolgte in Burgdorf routinemäßigen Wartungsarbeiten an einer stromführenden Trafostation. An einem Stromkasten in der Trafostation Sperbergasse kam es in der Folge aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Arbeitsunfall, bei dem der Auszubildende von einem heftigen Stromschlag getroffen wurde.

Nach zunächst ordnungsgemäßer Stromabschaltung und Erdung waren bereits einige Gerätschaften ausgewechselt, als der 20-Jährige Reinigungsarbeiten verrichtete. Die heftige Spannung verursachte faustgroße Verbrennungen am Bauch und an einem Arm. Der Verletzte wurde nach der potenziell lebensgefährlichen Verletzung in eine Klinik eingeliefert und ist mittlerweile in stabilem Zustand.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht derzeit von einem Unglücksfall aus. Ebenfalls eingebunden in den Vorfall sind das Gewerbeaufsichtsamt und die Berufsgenossenschaft.

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