Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion zum Spiel FC St. Pauli gegen Hannover 96

17. März 2017 @

Am kommenden Sonnabend, 18. März, findet in Hamburg das Fußballspiel zwischen dem FC St. Pauli und Hannover 96 statt. Die Bundespolizei trifft daher eine Vielzahl von Vorkehrungen, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarung zu ermöglichen.

Die Bundespolizei überwacht die Strecken – Foto: JPH

Anlässlich dieser Begegnung spricht die Bundespolizei ein Verbot über die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen sowie ein Alkoholkonsumverbot auf festgelegten Zugverbindungen aus (siehe Seite der Bundespolizei). Die Mitnahme- und Benutzungsverbote gelten am kommenden Sonnabend im Zeitraum von 7 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Hiervon betroffen sind alle an- und abgehenden Reisezugverbindungen auf den nachfolgend genannten DB Streckenverbindungen einschließlich aller Hauptbahnhöfe/Bahnhöfe, Zwischenbahnhöfe und Haltepunkte (Auszug):

Hbf. Hannover-Bf. Celle und zurück; Bf. Celle-Hbf. Uelzen-Hbf. Lüneburg-Hbf. Hamburg-Harburg und zurück; Hbf. Hannover-Soltau-Buchholz-Hbf. Hamburg und zurück; Hbf. Hannover-Nienburg-Verden-Rotenburg/W.-Hbf. Hamburg und zurück; Hamburger S-Bahn-Linien gemäß Bundespolizeivorgabe. Das Alkoholkonsumverbot besteht nur in den in der Verfügung genannten Reisezugverbindungen.

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon.

Das ausgesprochene Verbot wird am Spieltag durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei konsequent überwacht. Bei Zuwiderhandlungen wird ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro erhoben werden. Die Bundespolizei bittet alle Reisenden, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Es sollten auch Alternativen zur An- und Abreise geprüft werden.

Die komplette Allgemeinverfügung der Bundespolizei kann im Anhang als auch auf der Internetseite der Bundespolizei eingesehen werden.

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