Allgemeinverfügung der Bundespolizei für das Spiel Hannover 96 – Eintracht Braunschweig

13. April 2017 @

Am kommenden Sonnabend, 15. April, findet in Hannover das Fußballspiel zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig statt. Die Bundespolizei trifft daher eine Vielzahl von Vorkehrungen, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarung zu ermöglichen. Anlässlich dieser Begegnung spricht die Bundespolizei ein Verbot (Allgemeinverfügung) www.bundespolizei.de über die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen aus.

Einschränkungen sind zu beachten – Foto: JPH

Die Mitnahme- und Benutzungsverbote gelten am kommenden Sonnabend im Zeitraum von 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 19 Uhr. Hiervon betroffen sind alle an- und abgehenden Reisezugverbindungen, ausgenommen sind IC-, ICE – Zugverbindungen, auf den nachfolgend genannten DB Streckenverbindungen einschließlich aller Hauptbahnhöfe/Bahnhöfe, Zwischenbahnhöfe und Haltepunkte:

Hbf. Wolfsburg – Hbf. Braunschweig – Hbf. Hannover und zurück; Hbf. Braunschweig – Hbf. Hildesheim – Hbf. Hannover und zurück; Hbf. Goslar – Hbf. Hildesheim – Hbf. Hannover und zurück

Zudem besteht ein Alkoholkonsumverbot in den nachfolgend genannten Reisezugverbindungen:
Anreise: Braunschweig – Hannover
Entlastungszug Westfalenbahn DPL-D 24266 Abfahrt 10.05 Uhr; Westfalenbahn 95826 Abfahrt 9.20 Uhr; Westfalenbahn 95776 Abfahrt 10.20 Uhr; Westfalenbahn 95828 Abfahrt 11.20 Uhr

Rückreise: Hannover – Braunschweig
Entlastungszug Westfalenbahn DPL-D 24249 Abfahrt 16.58 Uhr; Westfalenbahn 95831 Abfahrt 15.55 Uhr; Westfalenbahn 95783 Abfahrt 16.55 Uhr; Westfalenbahn 95833 Abfahrt 17.55 Uhr

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon. Das ausgesprochene Verbot wird am Spieltag durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Bei Zuwiderhandlungen wird ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro erhoben werden. Die Bundespolizei bittet alle Reisende, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Es sollten auch Alternativen zur An- und Abreise geprüft werden.

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