Alkohol- und Drogenkontrollen in der Region

9. Juni 2015 @

Die niedersächsische Polizei hat im Zeitraum vom 1. bis 7. Juni landesweite Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr durchgeführt. Die durch das European Traffic Police Network (TISPOL) koordinierte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zur Feststellung von Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr fanden europaweit in 29 Staaten statt. In Niedersachsen wurden etwa 8500 Fahrzeuge kontrolliert und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt.

Trinken und Fahren passt nicht zueinander - Foto: JPH

Trinken und Fahren passt nicht zueinander – Foto: JPH

Fahrer, die betrunken oder unter Betäubungsmitteleinfluss am Steuer erwischt werden, müssen im Falle einer Verurteilung mit gravierenden Folgen, wie Fahrverbot, Eintrag ins Strafregister oder kostenintensiven medizinisch-psychologischen Gutachten, rechnen. Insbesondere der Konsum illegaler Drogen im Straßenverkehr hat in den vergangenen Jahren, insbesondere bei jungen Fahrern, zugenommen.

Zwischen dem 1. und 7. Juni kontrollierten 1110 niedersächsische Polizeibeamte insgesamt 8437 Fahrzeuge. Dabei gingen 124 Fahrer ins Netz, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss hinter dem Lenkrad saßen. 26 von ihnen mussten ihren Führerschein noch am Kontrollort abgeben. Der höchste Atemalkoholwert lag bei 3,03 Promille. 109 Fahrer müssen sich wegen anderer Delikte, in erster Linie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, verantworten. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte 1012 Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Im Bereich der Polizeidirektion Hannover kontrollierten 72 Beamte an insgesamt 26 Kontrollorten 942 Fahrzeuge. Bei den durchgeführten 158 Atemalkoholtests ergab der höchste Wert 2,49 Promille bei einer 58-jährigen Fahrerin in Hannover Ricklingen.

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