Abschied vom Besitz – Macht Teilen glücklich?

1. Dezember 2015 @

Der Wunsch nach Wohlstand und Reichtum prägt das Denken und Handeln vieler Menschen. Eigentum, komfortables Auto, Hightech im Wohnzimmer – für die Mehrheit erstrebenswerte Besitztümer. Auf der anderen Seite setzt sich die so genannte Sharing Economy zunehmend durch: Tauschmärkte, Teil-Autos, gemeinsame Gärten oder weltweit vernetzte Unterkunftsbörsen – der Trend geht zum Erleben statt Besitzen. Die nächste Matinee im Foyer am Sonntag, 6. Dezember, 11 Uhr, im Regionshaus dreht sich um das Thema „Abschied vom Besitz“. Experten beleuchten aus ihren Blickwinkeln den Zusammenhang zwischen Besitz und Glück.

Matinee am Sonntag im Regionshaus dreht sich um "Besitz" - Foto: JPH

Matinee am Sonntag im Regionshaus dreht sich um „Besitz“ – Foto: JPH

Forscher bestätigen: Geld macht vor allem dann glücklich, wenn es für andere investiert wird, nach dem Motto: Wer gibt, dem wird gegeben. Wie beeinflusst das Abgeben unsere Gefühle? Wieviel Habe braucht der Mensch? Wie gesteuert sind wir vom Konsumgedanken und wie wirkt sich der Verzicht von Besitz auf die Wirtschaft aus?

Das Publikum ist wie immer eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Im Gespräch mit dem Publikum sind Professor Dr. Jürgen Manemann, Leiter des Forschungsinstituts Philosophie Hannover, Dr. Claudia Wilhelm-Gößling, Chefärztin in der KRH Psychiatrie Wunstorf, Dr. Ingo Schoenheit, Geschäftsführender Gesellschafter der imug Beratungsgesellschaft Hannover sowie Jasmin Mittag, Initiatorin des „First Hand Markts“ und des Minimalismus-Stammtisches Hannover. Die Moderation liegt wie immer in den Händen der Journalistin Tanja Schulz. Der Eintritt kostet drei Euro, Getränke sind kostenfrei.

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