70 Tage Gewalt, Mord, Befreiung – Das Kriegsende 1945 in Niedersachsen

6. Mai 2016 @

Zu einer Buchvorstellung und einem Zeitzeugengespräch lädt die Gedenkstätte Ahlem für Sonntag, 8. Mai, 15 Uhr in die Heisterbergallee 10 in Hannover ein. Der Eintritt ist frei.

In der Gedenkstätte findet die Lesung statt - Foto: Claus Kirsch/Archiv

In der Gedenkstätte findet die Lesung statt – Foto: Claus Kirsch/Archiv

Die Publikation „70 Tage Gewalt, Mord, Befreiung. Das Kriegsende 1945 in Niedersachsen“ ist eine Art Tagebuch, das anhand historischer Quellen und Fotografien exemplarische Ereignisse der letzten 70 Kriegstage schildert: Im Frühjahr 1945 eskalierte der NS-Terror – inmitten der deutschen Gesellschaft. Die Befreiung bereits vor Augen, fielen den Massakern und Todesmärschen in den letzten Kriegswochen Hunderttausende KZ-Häftlinge, Kriegs- und Strafgefangene, Zwangsarbeiter und andere Verfolgte des NS-Regimes zum Opfer. Überall im damaligen Deutschen Reich, insbesondere aber auf dem Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen, das erst spät von den alliierten Truppen besetzt wurde.

Vorgestellt wird das Buch von Herausgeber Dr. Jens -Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Zu Gast ist der Zeitzeuge Ivan Moskovich, der den Todesmarsch vom KZ Ahlem zum KZ Bergen-Belsen überlebte.

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