29-jähriger mit Schusswaffe hält Polizei in Atem

3. Februar 2015 @

Einen größeren Polizeieinsatz in der Peiner Südstadt löste am Montagnachmittag ein Notruf gegen 15.40 Uhr bei der Einsatzleitstelle der Polizei in Salzgitter aus.

Die Mutter eines 29-Jährigen hatte die Polizei informiert, dass ihr Sohn, der aus Hildesheim bei ihr erschienen war, eine Waffe dabei hätte und angedroht habe, sich etwas anzutun. Der Mann hatte seine Mutter aufgesucht, um seine privaten Probleme mit seiner Ex-Lebensgefährtin mit ihr zu erörtern. Da sich jedoch aus seiner Sicht keine Lösung abzeichnete, griff er zu der mitgebrachten Waffe und flüchtete aus der Wohnung in der Peiner Südstadt.

SN-Polizei Region

Eine Hubschrauberbesatzung entdeckte den Gesuchten – Foto: Red

Vor dem Haus feuerte einen Schuss ab und flüchtet auf seinem Fahrrad, mit dem er aus Hildesheim bei seiner Mutter erschienen war. Die Polizei löste eine Großfahndung nach dem Mann aus, an der mehrere Streifenwagen und der Polizeihubschrauber beteiligt waren. Noch während der Fahndung gelang es der Polizei mehrfach, kurzen telefonischen Kontakt zu dem Mann herzustellen. Nach einigen vergeblichen Versuchen ließ sich der Mann auf ein längeres Gespräch ein und gab letztendlich seinen Aufenthaltsort bekannt. Er erklärte sich einverstanden, die Schusswaffe abzulegen und sich Polizeikräften zu erkennen zu geben.

Die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte den Mann dann tatsächlich gegen 16.30 Uhr in der Nähe Mittellandkanals in Höhe des Vereinsheim des Modellbauclubs ausmachen. Die kurz darauf ebenfalls dort eintreffenden Beamten ergab sich der Mann widerstandslos. Er wurde in die Polizeiwache in Peine gebracht, wo er einem Arzt vorgestellt wurde. Dieser veranlasste die Einweisung in eine psychiatrische Klinik, da der Mann offensichtlich unter psychischen Problemen zu leiden schien. Bei der von ihm mitgeführten Waffe handelte es sich um eine Schrotflinte, die von der Polizei sichergestellt wurde. Bei dem Einsatz gab es glücklicherweise keine Verletzten.

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