100 Seminarangebote 2018 der Koordinationsstelle Frau und Beruf

5. Dezember 2017 @

Wie gelingt der berufliche Neustart nach der Familienzeit? Was spricht für eine Fach- oder Führungskarriere? Welche Chancen bietet die digitale Arbeitswelt? Das Jahresprogramm der Koordinationsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. „Die Arbeitswelt ist in Bewegung. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, braucht neue Ideen – jetzt ist die Zeit zum Umdenken“, sagt Christiane Finner, Leiterin der Koordinationsstelle. „Mit unserem Programm für 2018 möchten wir Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen frische Impulse geben, Kompetenzen vermitteln und für berufliches Querdenken begeistern.“

Das Jahresprogramm 2018 steht und ist nutzbar – Logo: Region Hannover

Über 100 Angebote zur Orientierung und Qualifizierung enthält das fast 80 Seiten starke Programmheft. Einen Schwerpunkt bildet der (Wieder-)Einstieg in die Arbeitswelt: Das Programm startet am 9. Januar mit einem Seminar zum „Out of the Box“-Denken, der Workshop „Distrupt yourself“ am 16. Oktober vermittelt einen Einstieg in Methoden des agilen Arbeitens, für mehr Medienkompetenz sorgen Angebote zum Umgang mit Social-Media, zur Arbeit in der „Cloud“ und zum Online-Netzwerken mit XING. Neu im Programm sind Kurse und Workshops, die die Koordinationsstelle in Kooperation mit Netzwerkpartnerinnen und -partnern in Burgdorf, in Hemmingen, Laatzen und Wunstorf anbietet. „Diese Kurse richten sich an Frauen mit Familie, die zeitlich stark eingespannt sind und sich gern vor Ort weiterbilden wollen“, so Finner.

Neben der klassischen Beratung und den Weiterbildungsangeboten für Frauen, finden auch die regelmäßigen Netzwerktreffen „Welcome Back“ eine Fortsetzung. Für das Jahr 2018 sind wieder vier Netzwerktreffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Haus der Region geplant: Das nächste findet am 26. Februar in Kooperation mit den „FuckUp-Nights“ statt und gibt einen kreativen Impuls rund um das Thema „Scheitern als Chance“.

Neu im Programm ist ein Gesprächskreis, der sich speziell an zugewanderte Frauen richtet, die ihre Sprachkenntnisse verbessern und sich über berufliche Pläne austauschen möchten: An zehn Terminen, jeweils am letzten Freitag im Monat, mit Auftakt am 26. Januar, geht es bei „Miteinander reden?!“ darum, mit Expertinnen und Experten aus der Arbeitswelt ins Gespräch zu kommen – natürlich auf Deutsch. „Wer eine Sprache im beruflichen Umfeld sicher sprechen und verstehen möchte, braucht viel Übung und den Austausch mit anderen“, erklärt Ufuk Kurt, die in der Koordinationsstelle Ansprechpartnerin für geflüchtete Frauen ist.

Das „Basecamp Elterngarten“ ab 7. Mai richtet sich mit Blick auf die Neue Vereinbarkeit an Väter und Mütter, die in der Elternzeit über berufliche Pläne nachdenken und diese weiter ausbauen wollen – Kinder sind willkommen und können auf dem Schoß der Eltern teilnehmen oder sich im Spielkreis austoben. Speziell für (Allein-)Erziehende bietet die Koordinationsstelle mit Kooperationspartnern ein aus vier Modulen bestehendes Stärkungsprogramm ab 5. Juni mit dem Titel „Single-Eltern starten durch“.

Selbst wer zeitlich stark eingespannt ist, kann sich in so genannten Webinaren online weiterbilden. „Blended Learning, also das kombinierte Lernen in Präsenzveranstaltungen und Online-Seminaren ist ein Bildungsformat, das sich besonders für Frauen mit wenig Zeit und häuslichen Verpflichtungen eignet“, erklärt Finner die Idee der Webinare. Das Programmheft der Koordinationsstelle Frau und Beruf der Region Hannover ist online abrufbar oder per E-Mail an frauundberuf [at] region-hannover [dot] de. Fragen zum Programm beantwortet die Koordinationsstelle auch unter der Telefonnummer 0511/616 – 23 542.

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