Treffen zur neuen B 65 zwischen Peine und Sehnde

29. Juli 2017 @

Wie berichtet ist es zu einem Ortstermin in Schwichelt mit den Parlamentarischen Staatssekretären Dr. Maria Flachsbarth und Enak Ferlemann sowie der Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann (Peine) gekommen. Dabei ging es um die Wünsche der Bürger aus Schwichelt zur Neuplanung der B 65 im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes 2030 (SN berichteten).

Auch einige Sehnder Politiker und Bürger (Vordergrund) nahmen an dem Ortstermin teil – Foto: Büro Flachsbarth

Die für Sehnde zuständige Bundestagsabgeordnete Dr. Flachsbarth sowie die für Peine zuständige Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann gaben am Mittwoch in Peine direkt vor Ort in Schwichelt  Auskunft über den aktuellen Sachstand zu den Planungen des Ausbaus der B 65 im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030. Der Plan sieht vor, eine komplett neue Trasse von Peine bis Sehnde (Abschnitt 1) und dann weiter von Sehnde nach Höver (Abschnitt 2) zu legen. Der Verlauf der neuen Trasse ist dabei derzeit nur grob skizziert und das Land Niedersachsen als baubeauftragte Instanz hat angekündigt, beide Abschnitte ab 2018/2019 gemeinsam planen zu wollen – auch wenn der Bau separat ausgeführt soll, wie es im Bundesverkehrswegeplan 2030 von der Einstufung her vorgesehen ist.

In der guten und sachlich geführten Diskussion in Schwichelt, so teilt Dr. Flachsbarth in einer Pressemeldung mit, an der neben den Peinern auch die durch mögliche Planungen der B 65 betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus den Sehnder Ortsteilen Rethmar, Bilm, Ilten und Höver unter der Leitung von Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke teilnehmen konnten, wurden die je nach Ortsteil durchaus unterschiedlichen Fragen erörtert und beantwortet. Ferlemann erklärte dort, dass es noch keine Planungen zu dem genauen Verlauf und zu den möglichen Maßnahmen gäbe, da man noch ganz am Anfang stehe. „Ich freue mich über die offen geführte Diskussion und werde Kollegen Ferlemann beim Wort nehmen, die Bürgerinnen und Bürger sehr eng in den weiteren Planungsprozess einzubeziehen“, so Flachsbarth in der Mitteilung. Über die vom Stadtrat Sehnde gewünschte Streichung des Neubaus liegen dagegen keine neuen Informationen vor.

Das Treffen war in den Sehnder Ortsteilen jedoch zuvor offensichtlich nicht umfassend bekanntgemacht worden, wie jetzt aus dem Haimarer Ortsrat zu hören war, denn nicht allzu viele betroffene Bürger und Ortsratsmitglieder waren darüber im Vorfeld informiert worden. Pressehinweise zu diesem Gespräch mit den Politikern gab es keine in Sehnde.

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