SPD und CDU bezüglich der Klinik Lehrte nicht weit auseinander

26. September 2015 @

Die Medizinstrategie 2020 sorgt weiterhin für Diskussionen auch bezüglich der Klinikplanung im Nordostbereich der Region. Was wird aus Lehrte, was geschieht mit Großburgwedel und muss tatsächlich neu gebaut werden? Und es wird darüber diskutiert, welche Fähigkeiten beim Erhalt wo verfügbar sein sollen.

Dr. Matthias Miersch und Silke Gardlo sind für eine hochwertige Lösung - Foto: Büro Dr. Miersch

Dr. Matthias Miersch und Silke Gardlo sind für eine „hochwertige Lösung“ – Foto: Büro Dr. Miersch

Dazu haben sich jetzt grundsätzlich die SPD und CDU geäußert. Für die SPD erklärten sich jetzt Dr. Matthias Miersch, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Region Hannover, und Silke Gardlo, Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion und plädieren für eine nachhaltige Lösung. Die soll in einer für die Standorte Lehrte und Großburgwedel zukunftsfesten und qualitativ hochwertigen Lösung gefunden werden. Dazu gibt es, so die SPD-Erklärung, „offenkundig“ mehrere „tragfähige Alternativen“. Das Ziel der SPD ist dabei, „dass es eine nachhaltige und wohnortnahe Lösung für den gesamten Nordosten der Region unter Erhalt der Standorte Lehrte und Großburgwedel gibt.“

Bernward Schlossarek will Lehrte und Burgwedel erhalten - Foto: CDU

Bernward Schlossarek will Lehrte und Burgwedel erhalten – Foto: CDU

Die CDU will sich auch für den Erhalt beider Standorte einsetzen. Denn nach Angaben von Hendrik Hoppenstedt, Vorsitzender des CDU-Regionsverbandes Hannover und Bundestagsabgeordneter, gehören die beiden Klinken „schon heute zu Standorten, die wirtschaftlich arbeiten“. Deshalb kommt er zu dem Schluss: “ Im Sinne der gesamten KRH Familie sollten insbesondere diese Standorte gefördert anstatt gehemmt werden.“ Anders als die SPD nimmt die CDU die vorgelegten Varianten dabei aber erst einmal „lediglich zur Kenntnis“.

Zum Erhalt der beiden Standorte bekennt sich auch Bernward Schlossarek, Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover, mit seiner Aussage: „Für uns steht die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger nach wie vor im Vordergrund.“ Damit liegen die beiden Positionen gar nicht so weit auseinander – zumindest verbal.

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