SPD mahnt Planungskonzept für das BSA an – vor dem Ankauf

26. Januar 2017 @

Die Gruppe SPD/Die Grünen hat sich am 13. Januar 2017 anlässlich ihrer ersten Sitzung zur Beratung des Haushaltsentwurfs 2017 auch mit dem Thema „Bundessortenamt in Rethmar“ (BSA) befasst. Hierbei ging es insbesondere um die Frage einer dauerhaften Nutzung des Geländes – und somit den Ankauf der Fläche durch die Stadt Sehnde.

Das Bundessortenamt in Rethmar könnte durch die Stadt angekauft werden – Foto: JPH/Archiv

„Insoweit nehmen wir Bezug auf unseren Antrag vom 7. September 2015, BV 2016/0376, vorletzter Spiegelstrich“, so der Gruppenvorsitzende Olaf Kruse in seiner Anfrage an den Bürgermeister. „Leider konnte von der Verwaltung bisher erst ein Teil dieses Antrags […] abgearbeitet werden. Wir wissen jedoch um den Stand der Erstellung eines Konzepts zur städtebaulichen Entwicklung und der vorgesehenen Beratung dieses Konzepts in den entsprechenden Gremien.“ Deshalb will die Gruppe nun mehr Informationen dazu, um die Bewertung eines Ankaufs unter den Aspekt der sinnvollen Umwidmung und des Haushaltsmittelansatzes bewerten zu können.

Bezüglich des Ankaufs der Fläche des BSA bittet die Gruppe deshalb für die weiteren Beratungen zum Haushaltsentwurf 2017 um eine Information über den aktuellen Sachstand zu den Gesprächen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) über den Erwerb des Grundstücks und der Gebäude. „Hierbei sind für uns die Höhe eines möglichen Kaufpreises sowie der frühestmögliche Zeitpunkt einer möglichen Übernahme der Fläche durch die Stadt Sehnde von besonderer Bedeutung“, führt Kruse aus.

In dem Antrag vom 7. September 2015 wollte die Fraktion der SPD bereits damals Kenntnis über die „städtebauliche  Entwicklung  in der Stadt Sehnde“. Die war bereits damals ein wesentlicher Punkt bei der Finanzierung der Ausgaben. Angesichts der Vielzahl anstehender Maßnahmen und deren finanziellen Umfangs, so der Ergänzungsbau  KGS, Bau/Sanierung  von FW-Häusern, Beschaffung  von FW-Fahrzeugen,  Unterbringung  von Flüchtlingen, wollte die Partei eine  grundsätzliche konzeptionelle  Betrachtung der _städtebaulichen Entwicklung  in Sehnde.

Die Fahrradwerkstatt war die erste Einrichtung im BSA – Foto: JPH

So hieß es damals bezüglich der Prüfung zum BSA: Mögliche Nutzung der Hallen auf dem Gelände des Bundessortenamts in Rethmar durch  Verlagerung  des Baubetriebshofs  dorthin. Nachnutzung der  dann  freien Gebäude und Flächen für Gewerbeansiedlung.

Derzeit wird das Gelände durch die Stadtverwaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen, als Arbeitsbereich für die Fahrradwerkstatt und demnächst als Treffpunkt für die „Flüchtlingshilfe Sehnde“ genutzt. Falls die Stadt das Gebiet erwerben sollte, ist eine grundsätzliche Überlegung zur aktuellen und Nachnutzung unbedingt erforderlich, bevor dafür Gelder der Stadt im Haushalt angesetzt werden.

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