Sofortige Abschaffung der O-Tonne wegen Müllgebührenerhöhung

14. Oktober 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Die Erhöhung der Müllgebühren durch aha, wie sie der Regionsversammlung zur Entscheidung vorliegt, findet nicht bei allen Fraktionen und Politikern Zustimmung. Jetzt hat sich zu den aha-Plänen der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek geäußert und fordert eine Kostenkonstanz für die Bürger. Auch solle zunächst die überflüssige O-Tonne abgeschafft werden, was dann auch in die Kostenkalkulation einfließen könne.

Einst hoch gelobt, jetzt Kostenfaktor: die O-Tonne - Foto: JPH

Einst hoch gelobt, jetzt Kostenfaktor: die O-Tonne – Foto: JPH

„Nach der Wahl sollen nun die unschönen Dinge beschlossen werden. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Erhöhung der Müllgebühren ärgert mich maßlos“, sagt Schlossarek. Zwar ist für die CDU-Fraktion der Schritt, die Gebühren anzupassen nachvollziehbar, da der öffentliche Entsorger keine Verluste einfahren darf. Aber hinterfragt werden muss genau, warum dieser Schritt zur Gebührenerhöhung notwendig geworden ist, fordert der Fraktionsvorsitzende. „Bedauerlich ist, dass auch die Kalte Rotte als Begründung aufgeführt wird. Die Fehlentwicklung der Anlage hinterfragt die CDU-Fraktion schon seit Jahren und nun wird es teuer für alle. Hier hätte aha und die rot-grüne Mehrheit schon vor Jahren aktiv gegensteuern müssen“, nimmt er zu diesem Punkt der Kostenkalkulation von aha Stellung.

Ob die Höhe der Gebührensteigerung gerechtfertigt ist, ließ Bernward Schlossarek offen - Foto: CDU

Ob die Höhe der Gebührensteigerung gerechtfertigt ist, ließ Bernward Schlossarek offen – Foto: CDU

„Wir werden die Entwicklungen rund um aha sehr genau beobachten und begleiten. Eine Sofortmaßnahme zur Senkung der Kosten muss jetzt die Rückabwicklung der O-Tonne sein. Sie fuhr lange genug Defizite ein. Damit muss Schluss sein“, fordert Schlossarek. Das Ziel ist klar definiert: „Die Gebühren müssen auf lange Sicht konstant bleiben. Und darüber hinaus: Sobald auf der Einnahmen- oder Ausgabenseite eine Verbesserung eintreten sollte, muss der Kunde diese auch spüren und die Gebühren sollten zwingend nach unten angepasst werden“, erklärt Schlossarek abschließend. Zur geplanten Höhe der Kostensteigerung ab 2017 sagt er direkt jedoch nichts.

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