Region Hannover: Rot-Grün erörtert kommunales Integrationskonzept für Geflüchtete

15. März 2016 @

Der SPD-Unterbezirk Region Hannover und das Bündnis 90/Die Grünen Regionsverband Hannover haben am Sonnabend auf einer gemeinsamen Tagung erörtert, welche Maßnahmen für eine gelungene Integration von Geflüchteten in der Region Hannover ergriffen werden müssen.

Es waren die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, die Integrationsbeauftragte des Landes Niedersachsen, Doris Schröder-Köpf, der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau und der Sozialdezernent der Region Hannover, Pico Jordan sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Stefan Schostok anwesend – Foto: Büro Miersch

In Workshops wurden die notwendigen Maßnahmen zur Integration erarbeitet, diskutiert und anschließend vorgestellt – Foto: Büro Miersch

Die beiden Parteien hatten rund 200 Kommunalpolitikerinnen, Ehrenamtliche und Geflüchtete aus der Region Hannover zu einer Tagung in Hannover eingeladen. Neben den Vorständen beider Parteien waren zahlreiche Politiker vertreten, darunter die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Stefan Schostok. In sechs verschiedenen Workshops zu Wohnungsbau, Arbeitsmarktintegration, sozialer Integration, Ehrenamt, Frauen und Strategien gegen Rechts wurde die aktuelle Situation für Geflüchtete und Asylbewerber in der Region Hannover erörtert.

„Eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Miteinander ist die Bevölkerungsvielfalt im Wohnquartier“, hält Frauke Patzke, Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, als Ergebnis fest. „Jeder Mensch hat das Recht auf einen kostengünstigen und würdigen Wohnraum. Die Umland-Kommunen brauchen ein integratives soziales Wohnungsbaukonzept. Das stärkt das soziale Miteinander und beugt zudem fremdenfeindlichen Übergriffen vor.“

Dazu ergänzt Dr. Matthias Miersch, MdB und Vorsitzender der SPD in der Region Hannover: „Mich beeindruckt nach wie vor das große ehrenamtliche Engagement. Die Helferinnen und Helfer dürfen wir nicht allein lassen! Insbesondere für den schnellen Spracherwerb, für Bildung und Teilhabe am Arbeitsmarkt muss Politik jetzt gute Rahmenbedingungen schaffen, damit eine schnelle Integration möglich ist. Klar ist auch: Das können die Kommunen nicht alleine schaffen. Auch der Bund ist hier in der Pflicht.“

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