Rat schafft Handlungsoptionen für schulische Neubauten

27. März 2017 @

In seiner Sitzung in der vergangenen Woche hat sich der Rat der Stadt Sehnde mit den erforderlichen Neubauten im schulischen Bereich befasst. Das Paket umfasst den Neubau der abgebrannten Turnhalle Waldstraße, die Sanierung oder die Verlegung der Turnhalle Feldstraße und den Anbau weiterer Klassenräume wegen der Wiedereinführung der gymnasialen 13. Klasse.

Am alten Standort der Halle Waldstraße könnte die Erweiterung der KGS entstehen – Foto: JPH

Dabei wird vom Fachbereichsausschuss Schule, Sport, Kultur, zuständig auch für die Schulplanung, die Verlegung der Hallen an die Chausseestraße bevorzugt. Allerdings, so ist bekannt, reicht das eigene Grundstück der Stadt Sehnde dort nicht aus, um das ambitionierte Bauvorhaben zukunftsträchtig zu realisieren. Es müsste also zugekauft werden. Doch nicht um jeden Preis, sagt der Rat der Stadt auch auf Empfehlung der Stadtverwaltung, und schaffte sich in der Sitzung mit seinen Beschlüssen einen erforderlichen Handlungsspielraum. Einerseits wird die Planung für die Anlage am Trendelkamp vorbereitet, aber auch die Alternativen an der Waldstraße und am Bonhoefferhaus bleiben möglich und könnten umgesetzt werden.

Dass dabei das Papenholz zwischen Bonhoefferhaus und Mensa der KGS zur Disposition steht, ist allerdings nicht unumstritten und nicht unbedingt erforderlich – aus Naturschutzgründen sogar falsch. Trotzdem folgte der Rat der Stadt den Empfehlungen der Verwaltung und damit auch einem seiner älteren Beschlüsse, diesen Bereich in die Planungsoptionen einzubeziehen. Diese Beschlusskombination ermöglicht es nun der Stadtverwaltung, bei den erforderlichen Verhandlungen über Zukäufe nicht erpressbar zu werden und die für den Steuerzahler günstigste und optimalste Variante wählen zu können. Bislang sind für die neue Sportanlage 11,5 Millionenen Euro veranschlagt, rund 4,3 Millionen davon steuert die Versicherung bei. Wie viel am Ende jedoch für dieses gesamte Bauvorhaben KGS mit Sporthalle angelegt werden muss, liegt nun im Verhandlungsgeschick der Stadtverwaltung – der Stadtrat hat den Weg freigemacht.

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