Ortsrat Höver berät Haushaltsplan und Zusatzwünsche

31. Januar 2017 @

Der Ortsrat Höver traf sich zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2017 im Schützenheim des Ortes. Dort stand vor allem die Beratung des Haushaltsplans 2017 auf der Tagesordnung. Das Gremium, bestehend aus fünf neuen Mandatsträgern von den insgesamt sieben Ratsmitgliedern, musste sich innerhalb kürzester Zeit durch den fast 360 Seiten starken Haushaltsentwurf arbeiten, ohne dass offene oder unklare Punkte zufriedenstellend beantwortet werden konnten, so die Angaben aus dem Ortsrat. Denn leider stand aus dem Bereich der Stadtkämmerei kein kompetenter Berater der „Neulinge“ zur Verfügung, wie der Ortsbürgermeister Christoph Schemschat diesbezüglich mitteilt.

Beschlossen wurden zusätzliche, noch nicht berücksichtigte Forderungen für Höver ans Haushaltsjahr 2017. So will der Ortsrat, dass die begonnenen Sanierungs-, Umgestaltungs- und Erneuerungsarbeiten am Schwimmhallen- und Turnhallenkomplex 2017 fortgesetzt werden. Die bisherigen Haushaltsmittel aus dem III. und IV. Bauabschnitt sollen dafür auch 2017 zur Verfügung stehen. Das betrifft die Heizungsanlage und Dachsanierung. Außerdem soll nach der Ratsentscheidung aus dem vorhergehenden Jahr in Höver eine Ganztagsgrundschule eingerichtet werden, wofür die Verwaltung nochmals beauftragt werden soll, in einer „Machbarkeitsstudie“ für ein einzubauendes Blockheizkraftwerk zur Versorgung von Schule, Kita, Hort, Krippe, Turnhalle und Lehrschwimmbecken die Wirtschaftlichkeit zu berechnen, um dann gegebenenfalls die entsprechenden Haushaltsmittel dafür 2017 bereitzustellen.

Als weitere Zusatzforderungen an den Haushalt 2017 sieht der Ortsrat die Risssanierung in verschiedenen Straßen des Ortes vor, so in der Brunnenstraße, Zur Alten Schmiede, Ostdeutsche Straße. Gewünscht wird auch die Sanierung des Wassertisches am Brunnen Am Schulhof. Zudem sollen die  Planungskosten zur Einrichtung der Ganztagsgrundschule und der Platzgestaltung Hannoversche Straße/ Brunnenstraße aufgenommen werden. Gewünscht wird außerdem die Verlegung des Infokastens der Stadt Sehnde, um Bürger ohne Internet gut und zentral im Ort mit Informationen versorgen zu können.

Insgesamt 13 Fragen stellte der Ortsrat Höver zum Haushaltsentwurf an die Stadtverwaltung, die überwiegend beantwortet wurden. Themen waren neben der höverschen Flüchtlingsunterkunft beispielsweise die Zustände von Straßen, Wegen und Grünflächen.

Die CDU-Fraktion des Ortsrates reichte vier Anträge ein. Sie beziehen sich auf die Einrichtung eines halbseitigen Parkverbots im Petersweg von der Hannoverschen Straße bis zur Bruchstraße und die farbliche Markierung der Radwege oder die Einrichtung eines Radfahrstreifens südlich der Hannoverschen Straße. Auch soll das Schild im Sackgassenbereich Gartenwinkel geändert werden. Schließlich steht die Prüfung der in der Grundschule befindlichen Wohnung im ersten Stock auf Möglichkeit zur Hortnutzung auf der Wunschliste. Zu diesen vier Anträgen besteht teilweise noch Beratungsbedarf, zum Thema „Halteverbot“ soll es zusätzlich eine Ortsbegehung mit der Stadtverwaltung und den Anwohnern geben.

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