Mit oder ohne Wasser, das ist hier die Frage – aber in neuen Anzügen

4. März 2017 @

In seinen Haushaltberatungen befasste sich der Fachausschuss für Brandschutz, Ordnung und Ehrenamt mit mehreren feuerwehrtechnischen Beschaffungen.

TSF-W

Drei TSF W, wie das aus Wassel, sollen beschafft werden – Foto: JPH/Archiv

Mit dabei war die Beschaffung dreier Tragkraftspritzenfahrzeuge. Die sollen ältere Einsatzwagen ablösen, die in den Ortsteilen im Einsatz sind. Eigentlich, so die Planung, sollten es zwei Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasserführung (TSF W) und eines, das für Evern, auf dortigen Wunsch ohne Wasser sein. Da allerdings hat der Ausschuss eine andere Ansicht vertreten. Nun sollten, für rund 150 000 Euro, der Ortsteil ebenfalls ein wasserführendes Fahrzeug erhalten. Dafür legte der Ausschuss noch einmal nach: Rund 40 000 Euro mehr möchte man dafür einplanen.

Aber auch einen großen Schritt machte der Finanzausschuss, der sich parallel mit den Haushaltswünschen befasste. So hat dieser Ausschuss bereits 240 000 Euro für die Anschaffung neuer Einsatzkleidung als sogenannten „Sonderposten“ in den Haushalt eingebracht, während der Fachausschuss dafür einen über vier Jahre gestreckten Kauf mit jeweils 60 000 Euro debattierte. So sollen richtigerweise die gesamten Atemschutz-Einsatzkräfte zeitgleich modern ausgerüstet und besser geschützt werden, statt zunächst nur mit einigen Atemschutzgeräteträgern zu beginnen und dann sukzessive fortzuschreiten. Der Fachausschuss Brandschutz, Ordnung und Ehrenamt sah sich dabei „positiv vor vollendete Tatsachen gestellt“. Vorteil dieses Verfahren ist darüber hinaus, dass auf Grund der hohen Abnahmemenge seitens des Lieferanten noch ein Nachlass von 10 000 Euro gewährt werden soll.

Die alte Einsatzkleidung soll bald ausgedient haben – Foto: JPH

Schließlich revidierte der Fachausschuss noch zwei zuvor getroffenen Entscheidungen. So soll die Feuerwehr Wehmingen nun doch eine Spüle für ihre Ausrüstung erhalten und damit nicht mehr die Küche des Dorfgemeinschafthauses nutzen müssen. Dafür sind nun 1500 Euro empfohlen. Auch die drei Schnelleinsatzzelte für das Dekontaminationsfahrzeug in Bilm, die nach aktuell durch die Verwaltung vorgelegten Informationen keine Neuanschaffung sind, sondern das alte marode Bundeswehrzelt modular ersetzen, und auch statt zunächst 20 000 Euro lediglich 13 000 Euro kosten, wurden empfohlen.

Schließlich votierte der Ausschuss auch für die Ausfahrtwarnung am Feuerwehrhaus Müllingen-Wirringen, dass preislich nun bekannt ist und lediglich rund 2000 Euro teuer sein soll.

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