Matthias Miersch und Bernd Lange bewerten die US-Präsidentenwahl

10. November 2016 @

Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen war für Viele eine Überraschung. Dass Donald Trump der 45. Präsident der USA werden würde, hatten viele Beobachter und Politiker weder geglaubt noch gehofft. Sie hofften auf das Eintreffen auf die Umfragen, die Hillary Clinton vor sahen.

Dr. Matthias Miersch ist mit dem Wahlausgang unzufrieden - Foto: Büro Dr. Miersch

Dr. Matthias Miersch ist mit dem Wahlausgang unzufrieden – Foto: Büro Dr. Miersch

So haben sich jetzt auch die Politiker Dr. Matthias Miersch (MdB) und Bernd Lange (MdEP), die diesen Wahlkreis vertreten, zu dem Ausgang geäußert. Danach sagte Miersch, Bundestagsabgeordneter und SPD-Vorsitzender in der Region Hannover:  „Der Ausgang der Wahl in den USA beunruhigt mich zutiefst und zeigt: Wir müssen Solidarität, Weltoffenheit und Vernunft immer wieder aufs Neue demokratisch verteidigen und gegen Hass und Populismus aufstehen. Zuschauen reicht nicht, jeder Einzelne ist in der Verantwortung. Das gilt nicht nur für die USA, sondern auch für Europa!  Wir alle müssen hart dafür arbeiten, dass die Alltagssorgen der Menschen nicht in Angst und Abschottung umschlagen. Die SPD muss dabei Motor für Gerechtigkeit, Frieden und Verständigung bleiben. Denn sozialer Zusammenhalt schützt vor Populisten.“

Bernd Lange ist über die künftigen Bezihungen besorgt - Foto: B. Lange

Bernd Lange ist über die künftigen Bezihungen besorgt – Foto: B. Lange

Auch Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament und mit TTIP befasst, schließt sich der Bewertung an: „Das Unfassbare ist passiert. Populismus und Nationalismus gewinnen in den USA die Oberhand. Wenn Trump seine protektionistische Rhetorik in die Tat umsetzt, beginnen sehr schwierige Zeiten für unsere Beziehungen. Es darf nicht sein, dass Macht regiert und Recht verliert. Es wird für die EU umso wichtiger werden, sich mit anderen Partnern für faire Handelsbeziehungen einzusetzen.“

Bezeichnend ist auch, dass sich nationalistische und autoritäre Politiker überall erfreut vom Ausgang der Wahl zeigen; allen voran Kremlchef Wladimir Putin, der sowohl auf eine Aufweichung der US-Allianz mit Europa und der Haltung im Syrienkonflikt hofft – unter anderem.

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