Hände weg vom Papenholz

2. Mai 2017 @

Hände weg vom Papenholz, das fordert die Fraktion der Grünen und ihre Partei angesichts der Planungen für die neue Turnhalle oder die Erweiterung der KGS wegen der Wiedereinführung des G 9-Abiturs. Dazu findet am Freitag, 5. Mai, um 17 Uhr eine öffentliche Fraktionssitzung der Bündnis 90/Die Grünen in der Mensa der KGS statt.

Hier soll der Neubau nach den Wünschen des Rates möglicherweise entstehen – Foto: JPH

Die Stadtverwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke schlägt dem Rat vor, die Schutzsatzung des Papenholzes zu verändern. Der Rat soll demzufolge beschließen, dass der besondere Schutz für fast 8000 Quadratmeter aufgehoben werde. Nur die Grünen im Stadtrat sind dagegen.

Sie stellen die Frage: „Warum ist das Papenholz für die Menschen, die Tiere und Pflanzen wichtig?“ Das, so ihr Sprecher Günter Pöser, werden wir in der öffentlichen Fraktionssitzung beraten und erklären. „Warum die Überlegungen zu einem Neubau der Turnhalle und dem Erweiterungsbau von 14 bis 16 Klassenräumen eine Satzungsänderung in diesem Umfang nötig werden lässt, erschließt sich uns nicht.“ Die Grünen wollen in einem Ortstermin verdeutlichen, wie viel Fläche diese 8000 Quadratmeter sind, und wie unnötig sie diesen dieser Schritt sehen.

Das Papenholz ist nicht nur die grüne Lunge der Stadt Sehnde, sondern bietet vielen Tieren einen Lebensraum. Die Bäume, viele Eichen und Buchen, sind dort zum Teil über 250 Jahre alt. Sie wurden gepflanzt, da war in Frankreich gerade die große Revolution.

„Laut Bürgermeister ist die KGS eine der größten Schulen Niedersachsens. Leider können wir uns mit unserer Idee nicht durchsetzen, einen zweiten Standort zu entwickeln“, ruft Pöser in Erinnerung und verspricht:  „Aber dass mehr als 8000 Quadratmeter der Planung zum Opfer fallen, das wollen und werden wir verhindern. “

 

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