Fachbereichsausschuss berät über Stellungnahme zum RROP 2015

11. November 2015 @

In seiner gestrigen Sitzung hat sich der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung und Bauaufsicht unter Leitung des Vorsitzenden Hartmut Völksen mit der Stellungnahme der Stadt Sehnde zum vorgelegten Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms 2015 befasst. Zuvor hatten die Ortsräte bereits damit auseinandergesetzt und überwiegend dem Verwaltungsvorschlag zugestimmt.
Allerdings kamen aus den Ortsteilen Höver und Dolgen-Haimar-Evern Ergänzungswünsche, die an diesem Abend ebenfalls diskutiert wurden.

Die Anträge aus den Ortsräten wurden intensiv diskutiert - Foto: JPH

Die Anträge aus den Ortsräten wurden intensiv diskutiert – Foto: JPH

Danach will der Ortsrat von Höver in der Stellungnahme einen verbesserten Anschluss von Höver an die S-Bahn in Anderten und Ahlten, einen besseren Anschluss an die Stadtbahn in Anderten und die Weiterführung oder den Lückenschluss der Eingrünung von Höver, um die Naherholung zu verbessern. Die Aufnahme dieser Forderungen wurde intensiv diskutiert und danach verworfen. Die Linienführung im Nahverkehr, so die Meinung im Ausschuss, ist nicht Bestandteil eines Raumordnungsprogramms und daher haben die Anmerkungen in der Stellungnahme der Stadt keinen Platz. Außerdem ist die bestehende Anbindung von Höver nach Anderten und Ahlten bereits gut. Der „Lückenschluss“ soll als „allgemeiner Hinweis“ in die Passage zur Naherholung einfließen, da er in seiner detaillierten Forderung speziell für Höver ebenfalls nicht in einen RROP gehört.

Aus dem Ortsrat Dolgen-Haimar-Evern kommt der Antrag auf Einfügung der Forderung auf Abstand von 1000 Metern von Windenergieanlagen zu Ortschaften anstelle der bislang gültigen Grenze von 800 Metern. Zudem sollen auch die südlichen Flächen von Haimar in die Potentialbetrachtung und Prüfung auf Eignung als Windenergiestandorte eingezogen werden. Während der Antrag auf Vergrößerung des Analgenabstandes zu Orten einstimmig ohne Diskussion Zustimmung zur Aufnahme in die Stellungnahme fand, gab es über den zweiten Antrag Diskussion und eine Empfehlung der Verwaltung, das dieser Bereich bereits bei der Bewertung der „Nordlösung“ geprüft worden war. Am Schluss empfiehlt der Ausschuss dem Stadtrat auch hier einstimmig, die Aufnahme abzulehnen.

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