Erdkabel bekommt bei SüdLink Vorrang

4. Dezember 2015 @

Die Arbeit von zahlreichen Bürgerinitiativen und der SPD-Bundestagsabgeordneten trägt Früchte: Nach intensiven Verhandlungen in der Koalition hat am 2. Dezember der Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages den Vorrang der Erdverkabelung im Gleichstromleitungsbau beschlossen. Dies gilt auch und gerade für die große Gleichstromtrasse SüdLink.

So sehen die Arbeiten am 5 Meter breiten Graben und den Bohrungen unter Landstraßen für die Erdverkabelung der 320 kV Gleichstromleitung von BorWin 1 und 2 aus – Foto: Dieter Alm/BI Jeinsen

So sehen die Arbeiten am 5 Meter breiten Graben und den Bohrungen unter Landstraßen für die Erdverkabelung einer 320 kV Gleichstromleitung aus – Foto: Dieter Alm/BI Jeinsen

„Der für die Energiewende notwendige Netzausbau kann nun endlich Fahrt aufnehmen. Ohne ausreichende Leitungen kann der regenerative Strom nicht vom Ort seiner Erzeugung im Norden zu den Verbrauchern in den Süden transportiert werden“, so der Wahlkreisabgeordnete für Sehnde, Dr. Matthias Miersch.

Mit der Verabschiedung des Energieleitungsbaugesetzes haben sich die Sachargumente vieler Bürgerinnen und Bürger sowie vieler Räte und Kreistage durchgesetzt. „Mich persönlich freut dies sehr. Durch den verstärkten Einsatz der Erdverkabelung werden wir sowohl zu einer deutlichen Steigerung der Akzeptanz bei den Bürgern als auch zur Beschleunigung des Netzausbaus beitragen können. Die von Beginn an gestellte Forderung der SPD-Bundestagsfraktion nach einem Vorrang der Erdverkabelung war daher wichtig und richtig“, so Miersch abschließend.

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