Dr. Flachsbarth verurteilt Anschlag in Barsinghausen

26. Januar 2016 @

In Barsinghausen haben bislang unbekannte Täter am vergangenen Sonnabend eine im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft in Brand gesetzt. Der Schaden soll laut Polizei etwa 100 000 Euro betragen. In das Gebäude sollten bereits im März die ersten Asylbewerber einziehen. Die Täter hatten dabei eine starke kriminelle Energie, denn nach dem Anzünden von Dämmstoffen ließen sie zudem mehrere geöffnete Gasflaschen im brennenden Gebäude zurück.

Dr. Maria Flachsbarth ist mit der Lösung zufrieden - Foto: I.Haar/DBT

Dr. Maria Flachsbarth ist von der Gewalt betroffen – Foto: I.Haar/DBT

Zu diesem Anschlag hat jetzt die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth Stellung bezogen und führt aus: „Ich bin bestürzt und fassungslos. Der Versuch, mittels Gasflaschen eine große Explosion herbei zu führen, ist besonders perfide, da Feuerwehrleute dadurch bewusst in Lebensgefahr gebracht wurden. Solch ein Verhalten ist einfach nur schändlich und kriminell. Die Verrohung der Sprache, die zunehmende Respektlosigkeit in den sozialen Netzwerken, in Mails und Anrufen, die ich erhalte, sind erschreckend. Gewalt gegen Flüchtlingsheime ist ein nächster Schritt dieser Eskalation. Unsere humane, freiheitliche Gesellschaft, unser Rechtsstaat dürfen solche Exzesse nicht zulassen. Da ändert sich gerade etwas in unserem Land, was mir große Sorge macht.“

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