Die D-Linie ist eine Bankrotterklärung auf Raten: Kosten steigen immens

11. Mai 2016 @

Wie sich gestern ergab, kostet die D-Linie nach neuen Angaben rund 41 Prozent mehr als ursprünglich geplant – Stand heute. Das gab Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies auf eine Anfrage der FDP zu verstehen. Dazu hat die CDU-Fraktion der Regionsversammlung Hannover eine Presseerklärung herausgegeben. Darin schreibt sie:

CDU

Kostensteigerung im ersten Bauabschnitt bei 41 Prozent – Logo: CDU

>>„Wenn bereits auf den ersten Kilometern der D-Linie diese enormen Kostensteigerungen auftreten, dann fehlt spätestens ab Linden das Geld für den Rest der Strecke“, kommentiert Eberhard Wicke, der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Region Hannover, die Kostenexplosion bei den Baumaßnahmen der Stadtbahnstrecke D-West.

Für die CDU-Fraktion ist dies eine Bankrotterklärung auf Raten und ein klares Indiz des Scheiterns der rot/grünen Verkehrspolitik. Seit Jahren fordern wir ein Umdenken und ein Gegensteuern. Die unbeliebte D-Linienerneuerung hätte eine zweite Chance bekommen können, wenn man gemeinsam an der Linienführung, der Einbindung der Wasserstadt Limmer oder an den Standorten der Hochbahnsteige gearbeitet hätte.

Wie die Finanzierungslücke zu schließen ist, wird nun spekuliert. Wicke befürchtet, dass nun die Stadtbahnverlängerungen nach Hemmingen und Garbsen in weite Ferne rücken, da die Kassen für Infrastrukturmaßnahmen schlichtweg leer sind.

„Die D-Linie wurde schön gerechnet, dies rächt sich nun und andere gucken in die Röhre“, erklärt Wicke und ist entsetzt, dass das Land vor Baubeginn die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme nicht geprüft hat und nun weitere Steuermillionen in der Baugrube versenkt werden.<<

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