CDU/FDP Gruppe im Rat will Resolution zur Nutzung von Klassenräumen

23. März 2017 @

Das derzeitige Gesetz für Kindertagesstäten in Niedersachsen verbietet eine Nutzung der Klassenräume für eine nachschulische Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Dieses Gesetz führt dazu, dass viele Klassenräume in den Sehnder Schulen nach dem Schulschluss um 13.10 Uhr leer stehen. Gleichzeitig sieht die Verwaltung der Stadt Sehnde einen erheblichen Raumbedarf für die nachschulische Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Dieser kann momentan nicht gedeckt werden, da das Landesgesetz den Kommunen sehr große Hürden auferlegt.

Heike Benecke will eine bessere Betreuung ermöglichen – Foto: CDU

Um dieses Gesetz zu ändern und eine Betreuung in den Unterrichtsräumen der Sehnder Schulen zu ermöglichen, bringt die CDU/FDP Gruppe eine Resolution in den Rat ein. Darin werden die niedersächsische Landesregierung und der Landtag aufgefordert, das Kindertagesstättengesetz entsprechend zu ändern. „Wir möchten mit diesem Antrag ein Zeichen setzen und der Landesregierung deutlich machen, wie akut die Not in den Kommunen ist“, sagt der Sprecher der Gruppe, Klaus Hoffmann.

Sollte die Landesregierung diese Regelung in der entsprechenden Durchführungsverordnung außer Kraft setzen, so können die Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht im selben Gebäude betreut werden und sind nicht gezwungen gegebenenfalls sogar lange Wege zum Hort zu gehen. Der CDU Ratsfrau und Mitglied im Ausschuss für Kindertagesstätten und Jugend, Heike Benecke, ist wichtig, dass „wir dem Bedarf der Eltern in Sehnde gerecht werden und eine pädagogisch wertvolle Betreuung möglich ist.“

Die CDU/FDP Gruppe hat diesen Antrag zur Einbringung der Resolution dem Bürgermeister vorgelegt und ist überzeugt, dass er eine große Mehrheit im Rat der Stadt Sehnde finden wird.

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