CDU-Regionsfraktion will Konferenz zur A 2

5. Juli 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Zu einer Konferenz bezüglich der Verkehrsunfälle, der Verkehrsüberwachung und der Verkehrslenkung will die CDU-Regionsfraktion die verantwortlichen Entscheidungsträger von Land und Region an einen Tisch bringen, damit das schon regelmäßige Unfallgeschehen mit Verletzten und Toten auf der Autobahn möglichst schnell ein Ende findet. Denn tatsächlich hat die Geschwindigkeitsregelung bisher keine signifikante Reduzierung des Unfallgeschehens bewirkt.

Bernward Schlossarek will schnelle Entsceidungen fpür die A 2 - Foto: CDU

Bernward Schlossarek will schnelle Entscheidungen für die A 2 – Foto: CDU

„Das, was gerade auf der A2 geschieht, ist blanker Horror. Tote und Verletzte, unkoordinierte Baustellen, Staus, dichtes Auffahren und Raserei prägen gerade das Bild der Autobahnen rund um Hannover“, sagt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover, Bernward Schlossarek in einer Stellungnahme der Fraktion zur Situation. Für die CDU-Fraktion ist dies laut ihrer Pressemeldung „ein unzumutbarer Zustand“. Sie sieht dringend Handlungsbedarf, um die jetzige Situation deutlich zu entschärfen. Die Kritik richtet sich sowohl gegen die Baustellenplanung auf dem Abschnitt als auch gegen die zeitliche Abstimmung bei diesen Baumaßnahmen.

Auch die Regionsverwaltung mit Hauke Jagau an der Spitze gerät in die Kritik der CDU-Fraktion, die ihm Passivität in Bezug auf die Situation auf und neben der Autobahn vorwirft. So soll der Regionspräsident die Initiative ergreifen und die Entscheider an einen Tisch bringen sowie sich um die Lage der Rettungskräfte entlang der Autobahn im Regionsabschnitt kümmern.

Auch gegen die hohe Belastung der B 65 gibt es Widerstand - Foto: JPH

Auch gegen die hohe Belastung auf der B 65 gibt es Widerstand – Foto: JPH

„Mögliche Themen, die angesprochen werden könnten, wären die Situation der Rettungskräfte, Personal und Ausstattung der Feuerwehren, Nachsorgesituation von belastenden Rettungs- und Bergeeinsätzen, Verkehrsbelastung und mögliche Verbesserung der Ausweichstrecken, insbesondere im Lehrter und Hannoveraner Bereich und die Situation der Notfallkliniken, die verunfallte Patientinnen und Patienten schwerpunktgemäß versorgen.“ Vergessen wurde durch die Regions-CDU-Fraktion dabei allerdings die Situation im Bereich Sehnde, durch den die Bedarfsumleitung „B 65“ auch führt.

Sichergestellt werden müsse neben der Autobahn unter anderem, dass die vorhandenen Rettungskräfte nicht personell überfordert würden oder an anderer Stelle fehlten, weil sie auf der A 2 gebunden seien. Denn „jeder und jede hat ein Recht auf schnelle Hilfe“, so Schlossarek, in der Mitteilung zum Antrag der CDU. Dies alles gilt vor allem unabhängig vom Bundesverkehrswegeplan, der für die B 65 Ortsumgehungen parallel zur A 2 vorsieht, denn eine Verbesserung der Verkehrslage und –dichte würde sich dadurch nicht einstellen. Ein „Abwarten“ hülfe also auch nicht.

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